Jürgen Habermas und die kommunikative Rationalität

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GRIN Verlag, May 6, 2007 - Language Arts & Disciplines - 18 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Kommunikation, Note: 1,3, Universität Osnabrück (Fachbereich Sozialwissenschaften), 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Jürgen Habermas entwickelte mit seiner „Theorie des kommunikativen Handelns“1 eine vollständig neue soziologische Herangehensweise an die Analyse gesellschaftlicher Funktionsweisen. Er definiert Kommunikation und nicht mehr Handeln als Ausgangspunkt der Soziologie, was den Vorteil hat, dass der schon von Weber als zentral angesehene Sinn von Handlungen nicht mehr „verstanden“ und interpretiert werden muss, sondern – in vielen Fällen – in der Kommunikation selbst ausgedrückt wird. Habermas leitete damit einen Paradigmenwechsel. So wurde grundlagentheoretisch der bewusstseinsphilosophische Ansatz durch den kommunikationstheoretischen abgelöst. Handlungstheoretisch verschob sich der Schwerpunkt vom zweckrationalen zum kommunikativen Handeln, wie auch rationalitätstheoretisch die Zweckrationalität durch die kommunikative Rationalität abgelöst wurde. Gesellschaftstheoretisch ermöglicht Habermas durch die Aufsplittung der Gesellschaft in die Ebenen Lebenswelt und System eine neue Möglichkeit moderne Gesellschaften zu analysieren und schließlich wendet sich Habermas von der rein funktionalen, analysierenden Theorie ab, er begründete und verteidigte eine normative Herangehensweise. In dieser Arbeit soll nun die „Theorie des kommunikativen Handelns“ dargestellt werden, wobei der Schwerpunkt auf der kommunikativen Rationalität liegt. Als erstes werden die sprachphilosophischen Konzepte der Sprechakte und der Geltungsansprüche beschrieben (Kapitel 2), welche die Grundlage von Habermas Theorie bilden. Dann folgt eine Darstellung der daraus von Habermas entwickelten Handlungstypen (Kapitel 3), die in seiner Gesellschaftstheorie münden (Kapitel 4). Zum einen wird die Trennung von Lebenswelt und System genauer herausgearbeitet, zum anderen ein Vergleich zwischen der mythologischen und der modernen Weltanschauung angestellt, in dem auch Habermas die spezifische Rationalität moderner Gesellschaften näher zu definieren versuchte. Als letztes werden die dargestellten Teile der Habermasschen Theorie zusammenfassend erläutert und vorhandene Kritikpunkte aufgeführt (Kapitel 5).
 

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3.1 Kommunikative Rationalität 4.1 Handlungstypen 4.2 Trennung 4.3 Rationalisierung Area Verlag Art der Rationalität Aussage eingelöst Axel/Joas Beeinflussung von Akteuren Beiträge zu Jürgen Bereich der Lebenswelt bezeichnet dargestellt deln diskursiv erzielten Konsens Diskurstheorie drei Geltungsansprüche Drei-Welten-Theorie Einflussnahme Erftstadt erst fachliche Reputation formalen Logik Frankfurt am Main Geltungsansprüche eingelöst Geltungsansprüche und soziale Gesellschaftstheorie münden Grundlage Habermas Theorie Habermas verschiedene Habermas zur Einführung Handlung Handlungstypen nach Habermas Illokutinoäre Akte Illokutionen Jürgen Habermas Kapitel Kolonialisierung Kommunikationspartners Kommunikatives Handeln Konzept von Rationalität Lebenswelt und System leitet Habermas lokutionäre Akt lungstypen Macht und Geld modernen Gesellschaften moderner und mythologischer muss mythologischer Weltanschauung nen Gesellschaften objektive Welt Perlokutionen protestantische Ethik rationale Schlussregel Schützeichel 2004 soziale Ordnungen sozialem Handeln Soziologische Kommunikationstheorien sprachliche sprachphilosophischen Sprechakte zu verwenden Sprechende Steuerungsmedien Macht Strategisches Handeln subjektive System der Gesellschaft Theorie des kommunikativen Trennung von Lebenswelt tungsansprüche UVK Verlagsgesellschaft 2004 Vergleich zwischen moderner verschiedenen Sprechakte verstanden Verständigungsorientierte Voltmedia 2006 Wahrheit Weber Zweckrationalität

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