J. Robert Oppenheimer und der Bau der Atombombe

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GRIN Verlag, Jan 22, 2013 - History - 5 pages
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Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, Note: 13 Punkte (1-), , Sprache: Deutsch, Abstract: „Wir wussten, die Welt würde nicht mehr dieselbe sein. Ein paar Leute lachten, ein paar Leute weinten, die meisten waren still. Ich erinnerte mich an eine Zeile aus der Hindu-Überlieferung, der Bhagavad Gita. Vishnu versucht den Prinzen zu überzeugen, dass er seine Pflicht zu tun habe und um ihn zu beeindrucken nimmt er seine vielarmige Gestalt an und sagt: »Jetzt bin ich der Tod geworden, der Zerstörer von Welten.« Ich denke, auf die ein oder andere Weise dachten wir das alle.“1 Julius Robert Oppenheimer äußerte sich mit diesen Worten am 16. Juli 1945 zum „Trinity-Test“. Dieser Test war die erste jemals durchgeführte Kernwaffenexplosion, der die Menschheit verändern sollte. Oppenheimer war wissenschaftlicher Leiter des sogenannten Manhattan-Projekts in Los Alamos (New Mexico), wo er die Arbeiten an der ersten Atombombe zu ihrem erfolgreichen Abschluss führte. Folglich gilt Oppenheimer als „Vater der Atombombe“2, der jedoch die Zerstörungskraft seiner Atombomben schnell erkannte und aufgrund seines schlechten Gewissens ein entschiedener Gegner von Edward Tellers Plan, die Wasserstoffbombe zu bauen, wurde. Daraus folgt, dass Oppenheimer einer der bedeutendsten Wissenschaftler ist, der zum einen eine zerstörerische Waffe baute und zum anderen seine Arbeit später kritisierte und sich sogar gegen den Bau solcher Waffen engagierte.
 

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