Ja, Aber... - Ein Soziologisches Forschungsdesign

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GRIN Verlag, 2012 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 1, Universitat Wien (Institut fur Publizistik- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Einfuhrung in die empirische Sozialforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Implizite Regeln sind solche, die in unserer Gesellschaft unbewusst als selbstverstandlich angenommen werden und deshalb auch nur peripher wahrgenommen werden. Sie werden ebenso unbemerkt befolgt wie auch verletzt, was den Grund dafur darstellt, dass es oft schwierig ist, eine implizite Regel als solche zu erkennen. Implizite Normen werden erst dann sichtbar, wenn sie verletzt werden; solange ihnen gefolgt wird, bleiben sie unerkannt. Beispiel: Solange sich zwei Menschen begegnen und einander mit Hallo," Gruss Gott," Servus," etc. begrussen, ist nichts Auffalliges dabei und man weiss: Diese Grussart ist selbstverstandlich und normal" (sofern es diesen Begriff uberhaupt in dieser Form gibt). Erst, wenn eine der beiden Personen auf ein Hallo" beispielsweise mit Tschuss" antwortet, bemerkt man: Irgendwas stimmt hier nicht. Diese Norm ist implizit, weil nicht bewusst wahrgenommen wird, dass die andere Person eine vermeintlich richtige" Grussformel verwendet hat, und weil sie erst dann klar wird, wenn eine der beiden Personen mit einer vollig unpassenden Begrussung reagiert."
 

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