Jahrbücher des Nassauischen Vereins für Naturkunde, Volume 19

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Page 510 - Kochsalzgehalt ist ein mässiger, er steht zwischen dem weit bedeutenderen des Selterser Wassers und dem weit geringeren des Geilnauer Wassers in der Mitte, — im Gehalte an kohlensaurem Eisenoxydul steht es dem Selterser Wasser fast gleich , tritt aber dem daran weit reicheren Geilnauer Wasser gegenüber ganz zurück, während es dagegen im Gehalte an kohlensaurem Manganoxydul die anderen Quellen übertrifft, • — die Armuth an schwefelsauren Alkalien theilt es mit den anderen, — im Gehalte...
Page 456 - Zu den wichtigsten Reagentien verhält sich das der Quelle frisch entnommene Wasser also : Wässeriges Ammoniak erzeugt anfangs nur eine geringe Trübung, welche sich bald verstärkt.
Page 471 - Gran. 0,42332 1,71725 9,66774 0,00560 0,00009 10,43604 0,07204 0,02657 0,00530 1,08058 0,84764 0,09431 24,37648 0,12703 2,19702 0,00261 26,70314 3,4769718 ß) In unwägbarer Menge vorhandene Bestandtheile: (siehe a). Auf Volumina berechnet, beträgt bei Quellentemperatur und Normal-Barometerstand: a) die völlig freie Kohlensäure: in 1000 CC 151,7 CC im Pfund = 32 Cub.-Z.
Page 502 - Bestandteile enthalten: a) Die kohlensauren Salze als einfache Carbonate berechnet : «) In wägbarer Menge vorhandene Bestandtheile: In 1000 Theilcn Im PH.
Page 498 - Ende, nachdem der grössteTheil des kohlensauren Natrons mit Salzsäure neutralisirt war, zur Trockne, zog den Rückstand nach Zusatz von etwas überschüssiger Salzsäure mit absolutem Weingeist aus, destillirte. diesen, nachdem die freie Säure durch etwas reines Kali abgestumpft war, ab, behandelte den Rückstand wieder mit etwas Salzsäure, und Alkohol, destillirte wiederum nach Zusatz von Kali ab und wiederholte die Operation noch ein drittes Mal. Endlich wurde der alkoholische Auszug mit Kali...
Page 456 - Brunnenschachte, daher man denselben ganz mit Ockerflocken ausgekleidet findet. — Länger in Krügen aufbewahrtes Wasser enthält kein Eisenoxydul mehr und erscheint, abgesehen von dem am Boden der Flaschen oder Krüge ziemlich fest abgesetzten, geringen gelblichen Niederschlage, vollkommen klar. Das spec.
Page 454 - Flasche entbindet sich ziemlich viel Gas ; ein anderer Geruch als der der Kohlensäure ist auch hierbei nicht wahrzunehmen. Die Temperatur des Wassers ist stets höher als die mittlere Quellentemperatur, aber in verschiedenen Jahreszeiten nicht vollkommen constant. Am 24. August 1863 betrug sie, bei 22» C. = 17,6° R. Luftwärme, oben im Schacht 15,8°C. «-= 12,64» R., am Ablauf 16
Page 493 - Chlor-Brom-Jod-Silber, — 1000 Grm. gaben ferner 1,6270 „ Mittel 1,6274 „ 2) Bestimmung des Broms und Jods. Die Bestimmung wurde in derselben Weise ausgeführt, welche ich bei der Analyse des Selterser Wassers beschrieben habe. Verwendet wurden 5 7000 Grm.
Page 463 - Strontians, welche nach 12 beträgt 0,002 1 80 p. M. Der Rest ist der kohlensaure Kalk . . 0,308226 „ entsprechend Kalk 0,172606 „ 9) Bestimmung der Magnesia. Die in 8 erhaltenen Filtrate wurden zur Trockne verdampft, die Ammonsalze durch Glühen entfernt, die Rückstände mit Salzsäure und Wasser aufgenommen, die Magnesia als phosphorsaure Ammonmagnesia gefällt und diese in pyrophosphorsaure Magnesia übergeführt. a) 2470,5 Wasser lieferten 0,6670 pyrophosphorsaure Magnesia, entsprechend...
Page 479 - ... Salzen abnehmen, denn in solchen wäre ja doch ein Zutreten fremden Wassers am meisten zu erwarten, während in trockenen Jahren ein höherer Concentrationsgrad der Quelle zu erwarten stünde. Meine Beobachtungen beweisen aber gerade das Gegentheil. . In Folge der heissen und trockenen Sommer 1857, 1858 und 1859 nahm der Wasserreichthum der Selterser Quelle merklich ab und gerade während dieser Periode sank auch, wie die Tabelle zeigt, der Gehalt an festen Bestandtheilen mehr und mehr, erreichte...

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