Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften - Möglichkeiten und Grenzen der Bilanzpolitik nach HGB

Front Cover
GRIN Verlag, Mar 4, 2003 - Business & Economics - 52 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Universität Hamburg (Institut für Industriebetriebslehre und Organisation), Veranstaltung: Seminar Planung und Controlling, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Ebenso lässt der italienische Begriff „bilancia“ (Waage, Gleichgewicht) auf die heutige Bedeutung als Abschluss des Rechnungswesens einer Unternehmung für einen bestimmten Zeitpunkt in Form einer Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital schließen.2 Die Verbindung zwischen Bilanz und Jahresabschluss wird dadurch hergestellt, dass die Bilanz das Ergebnis der Tätigkeit des Jahresabschlusses ist. Wie das Aufstellen einer „Jahresschlussbilanz“ zu erfolgen hat, wird in Deutschland im Wesentlichen durch das Handelsgesetzbuch geregelt. So besagt § 238 Satz 1 HGB, dass jeder Kaufmann verpflichtet ist, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen. Darüber hinaus sind Kapitalgesellschaften dazu verpflichtet, den Jahresabschluss um einen Anhang zu erweitern, sowie einen Lagebericht3 aufzustellen.4 Die gesetzlichen Regelungen dienen primär der Dokumentation von Geschäftsvorfällen und der Information von sämtlichen Personenkreisen, die ein Interesse an der wirtschaftlichen Lage eines jeweiligen Unternehmens haben. So sind Unternehmen regelmäßig darin bestrebt, ein Jahresergebnis auszuweisen, dass nicht unbedingt die wirtschaftliche Verfassung korrekt widerspiegelt. Ein legales Mittel um einen bestehenden „Gestaltungsspielraum“ bei der Bilanzierung den eigenen Zielsetzungen entsprechend ausnutzen zu können, liegt in der Ausschöpfung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten. Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser die wichtigsten Wahlrechte vorzustellen, aber dabei ebenfalls die Grenzen der Anwendbarkeit aufzuzeigen. So sollen zunächst die Aufgaben und Ziele der Bilanzpolitik dargestellt werden. Anschließend folgt eine kurze Erläuterung des Maßgeblichkeitsprinzips, um das Verhältnis zwischen Handels- und Steuerbilanz zu verdeutlichen. Die Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte erfolgt im Anschluss, wobei bei den Aktivierungswahlrechten entgegen der eigentlichen Aufgabenstellung zusätzlich kurz auf die steuerliche Behandlung eingegangen werden soll, damit das Verständnis des Postens der aktiven latenten Steuern erleichtert wird. Den Abschluss bildet eine kritische Würdigung des gesamten Sachverhalts. 2 Vgl. Gabler-Wirtschafts-Lexikon (1997), S. 614. 3 Kleine Kapitalgesellschaften sind hingegen von der Aufstellung eines Lageberichtes befreit. 4 Vgl. § 264 Abs. 1 HGB.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Common terms and phrases

6b Abs 6b EStG 7g Abs Abgänge abgeschrieben abnutzbaren Abschlussstichtag Abschreibung nach Maßgabe Abschreibungen Abschreibungsmethoden Abschreibungssatz Aktivierung Aktivierungswahlrecht Anfangsbestand angeschafften oder hergestellten angesetzt Anlagevermögens Anschaffungs Anschaffungskosten Ansparabschreibung Artikel 28 Abs aufgrund Bestand bestimmter Betrag Betrieb Bewertung Bewertungswahlrechte Bilanz Bilanzierung Bilanzpolitik Buchwert degressiven derartige Aufwendungen Derivativer Firmenwert Disagio Durchschnittsbewertung ebenda EGHGB Eisele Endbestand entsprechend erfolgsneutral EStG EStR Federmann Festbewertung Firmenwert früheren Geschäftsjahr gebildet Gewinn Gewinnermittlung grundsätzlich Handels Handelsbilanz Handelsgesetzbuch handelsrechtlichen handelsrechtlichen Jahresabschluss Herstellung Herstellungskosten hierbei Hilke Höhe Jahr Jahresabschluss Kapitalgesellschaften latente Steuern Lifo-Methode Lifo-Verfahren linearen Maßgeblichkeitsprinzip Methode mindestens einem Viertel möglich muss niedrigeren Nutzungsdauer Olfert Passivierung Passivierungswahlrecht Periode permanente Planmäßige Abschreibungen Preisen Rücklagenbildung Rückstellungen somit Sonderabschreibung Sonderposten sowie Steueraufwand Steuerbilanz Steuerentlastungsgesetz Steuerfreie Rücklagen Steuerpflichtigen steuerrechtlich steuerrechtlich zulässige Abschreibungen Tabelle Tageswert teilweise übernehmende Unternehmen umgekehrte Maßgeb Umlaufvermögen Veräußerungsgewinn Verbrauchs verbraucht oder veräußert Vermögensgegenstände Vorratsvermögens Vorschriften Wahl Wahlrecht Wert Wertansatz Wertaufholungsgebot Wertberichtigung wirtschaftliche Wirtschaftsgüter wodurch Wöhe Zugänge Zuschüsse und Investitionszulagen

Bibliographic information