Jahresbericht über die Fortschritte der klassischen Altertumwissenschaft, Volume 9; Volume 28

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Conrad Bursian, Iwan Philipp Eduard Ritter von Müller, Oskar Seyffert, Wilhelm Kroll, Alfred Körte, Karl Münscher, Andreas Thierfelder
O.R. Reisland., 1883 - Classical philology
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Page 235 - Die Abweichungen von den Sprachformen, der Schrift und dem Alphabet der römischen Sprachdenkmäler zeigen Eigenthümlichkeiten, welche es wahrscheinlich machen , dass der Schreiber zwar gutes Latein redete , aber beeinflusst war von einer der Mundarten, welche in den Berggegenden östlich von Rom gesprochen wurde, aber bereits im fünften Jahrhundert im Aussterben begriffen war...
Page 76 - Stammesgenosscn getrennt. Das Deutsche Volk, so wie es seit der Völkerwanderung sich gestaltet hat, gleicht einer grossartigen Völkerruine, deren zerfallene Theile mit Bausteinen fremder Art wieder in wohnlichen Zustand gebracht worden, sind.
Page 260 - ... Forderungen formuliert, welche ein auf geschichtliche Prinzipien gegründeter Thesaurus der Latinität zu erfüllen habe. Eine kurze Vorbemerkung gilt der Orthographie; hierauf wird 1) als eine notwendige Ergänzung der Grammatik durch die Lexikographie bezeichnet, dass letztere genau anzugeben habe, ob alle Formen eines Wortes gleichmässig im Gebrauche seien, ob alle Kasus (satias, satietatis), ob Komparativ und Superlativ (ferus, ferocior, fcrocissinms), ob alle Verbalformen (incipio, coepi).
Page 340 - ... rechtlich begründete Freiheit der römischen Bürgerschaft gegen thatsächliche Beeinträchtigung vertritt und mit Beseitigung der widerrechtlich bestehenden Unfreiheit den legitimen Rechtszustand wieder herstellt1. Dies gilt auch nicht minder für die Kaiserzeit. Denn vom rechtlichen Gesichtspunct aus betrachtet schliesst der Principat keineswegs die Abschaffung der Republik und die Ersetzung derselben durch die Monarchie ein; vielmehr ist die freie Selbstregierung der Gemeinde immer noch der...
Page 208 - die Wahrnehmungen durch die fünf Sinne, falls ihre Bezeichnung nicht Verengung ist der Bezeichnung für die Wahrnehmung allgemein, sprachlich in der Weise zum Ausdruck gebracht werden, dass von der Perception als solcher völlig abgesehen und statt ihrer die Thätigkeit genannt wird, auf welche die Perception erfolgt oder welche Gegenstand der Perception ist".
Page 340 - Herrscher als dominus, das heisst als Eigenthümer, also vom Standpunkt der legitimen Republik aus als gleichstehend dem Privaten, der einen freien Mann zu Unrecht als Sclaven hält. Demnach ist adsertor (libertatis) populi Romani oder rei publicae nicht derjenige, der einen schlechten Herrscher durch einen besseren ersetzt, da die moralische Beschaffenheit des Herrn mit dem Rechtsverhältniss der Herrschaft nichts zu schaffen hat, sondern derjenige, der die rechtlich begründete Freiheit der römischen...
Page 394 - Nouvelle lecture de la table de Peutinger en ce qui concerne la route de Re'i's Apollinaris à Forum Voconii, ou plus exactement à Forum Julii, par M. Hayaux du Tilly 833 Ceinture de saint Césaire, évêque d'Arles (vi» siècle), par MJ de Laurière 867 Notice sur quelques poteries sigillées de Fréjus et d'Antibes, par M.
Page 48 - Ubi mortua ero, parentabis mihi et invocabis deum parentem. In eo tempore non pudet te eorum deum preces expetere, quos vivos atque praesentes relictos atque desertos habueris.
Page 249 - Otto, vollständiges Wörterbuch zu den geschichtswerken des C. Sallustius Crispus von der Verschwörung des Catilina und dem kriege gegen Jugurtha sowie zu den reden und briefen aus den historien.
Page 188 - Uber die Geltung des Schriftzeichens UO. und des mit einem consonantischen U schliessenden Schriftzeichens OU in der Sprache der gebildeten Roemer seit der Zeit des Erlasses iiber die Bacchanulien vom J.

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