Jahresbericht über die Leistungen der chemischen Technologie, Volume 16

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J. A. Barth, 1871 - Chemistry, Technical
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Page 423 - Die Hefe besteht aus Pflanzenzellen, die sich in einer Flüssigkeit entwickeln und vermehren, welche Zucker und ein Albuminat oder einen von einem Albuminate stammenden Körper enthält; die Hauptmasse des Zelleninhaltes besteht aus einer Verbindung von einem Stickstoff- und schwefelhaltigen Körper mit einem Kohlehydrate oder Zucker.
Page 421 - Zucker, und die restirende lebende Hefe verhält sich jetzt zu dieser Flüssigkeit wie frische Hefe, die man zu Bierwürze gesetzt hat; sie sprosst und es bilden sich neue Zellen, welche die aufgelöste stickstoffhaltige Materie zur Wiederherstellung des ursprünglichen activen Zelleninhaltes verwenden; indem diese neuen Zellen auf den Zucker wirken, tritt wieder stickstoffhaltige Materie aus, und diess kann Monate lang so fortgehen.
Page 422 - Gehrungen die abfiltrirte und eingedampfte Flüssigkeit mit kohlensaurem Kali genau neutralisirt. Die gegohrenen Flüssigkeiten sind immer sauer, und die vorhandene Säure vermehrt sich absolut in jeder der auf einander folgenden Gährungen und relativ durch die in Folge des Abdampfens wachsende Concentration der Flüssigkeit. Die Dauer der Gährung bei geringen Hefenmengen oder die sogenannte Nachgährung beruht also darauf...
Page 422 - Gährung ein unter Bildung neuer Hefe. In dieser Weise ist es mir gelungen, in einer und derselben Flüssigkeit viermal nacheinander Hefe von voller Wirksamkeit zu erzeugen, die sich also zu Zuckerwasser verhielt, wie frische Hefe. Die einzige Vorsicht, welche man gebrauchen...
Page 425 - Glucosid spaltet sich mit Emulsin in Saligenin und Zucker, mit Hefe hingegen bei Gegenwart von kohlensaurem Kalk in Saligenin und Milchsäure. Es sind diess, wie ich glaube, Fingerzeige, die uns hoffen lassen, durch richtig angestellte Versuche dem Grunde dieser Spaltungen etwas näher zu kommen. Die Erzeugung der Bernsteinsäure und des Glycerins scheint auf eine Gährung zu deuten , welche neben der Alkoholgährung vor sich geht; sie ist offenbar analog dem Gährungsprocesse , in welchem aus Zucker...
Page 643 - Holzviolett, Orseille oder andere aufgesetzte Farben werden bei einiger Uebung unter Zugrundelegung der früheren Angaben leicht nachgewiesen werden. 9) Krappviolett. Mit schwefelsaurer Thonerde erwärmt, erhält man eine schön blaurothe Flüssigkeit , die jedoch nicht immer die früher erwähnte Fluorescenz erkennen lässt. Behandelt man die Probe nach dem Auswaschen mit Schwefelammonium, so wird die Farbe schwarz. Nach dem Auswaschen , wobei die violette Farbe gewöhnlich wieder zum Vorschein...
Page 418 - CG. = 100,58 Grm. trockene Hefe nach 36 Stunden 13,9 Alkohol. Wenn man den in diesen fünf Versuchen erhaltenen Alkohol rückwärts in Cellulose berechnet und mit der Cellulose vergleicht, welche in der Hefe enthalten ist, so ergibt sich Folgendes.
Page 578 - Filter leicht ausgewaschen werden können. Das Lösen in Alkali und Fällen hat den Zweck , die Substanzen leichter durch Lösungsmittel angreifbar zu machen. Durch Behandeln mit Barytwasser löst sich ein grösserer Theil der Masse ; ein kleinerer Theil bleibt als fast schwarzes Pulver ungelöst.
Page 160 - OSBORN. — The Metallurgy of Iron and Steel: Theoretical and Practical in all its Branches ; with special reference to American Materials and Processes. By HS OSBORN, LL.
Page 168 - Laboratoriumversuche in der Art bestätigt, dass eine viel geringere Quantität Salpetersäure für dieselbe Menge Schwefelsäure nöthig war. Beobachtet man ausserdem noch die Vorsichtsmaassregel , dass man, wenn durch ein Versehen das spec.

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