Jahreszeiten und Naturmotive Im Frühen Minnesang - Vom Kürenberger Zur Hausenschule

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GRIN Verlag, 2012 - 36 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Institut fur Deutsche Philologie), Veranstaltung: Fruhe Minnelyrik, Sprache: Deutsch, Abstract: Im wunderschonen Monat Mai, / Als alle Knospen sprangen, / Da ist in meinem Herzen/ Die Liebe aufgegangen.// Im wunderschonen Monat Mai, / Als alle Vogel sangen, / Da hab ich ihr gestanden/ Mein Sehnen und Verlangen. Mit diesen wenigen Versen, ganz in romantischer Tradition, beschreibt Heinrich Heine im Wesentlichen die Dimension der Jahreszeiten- und Naturmotivik des fruhen Minnesangs. Von den typischen Motiven wie Mai, Knospen, Herz, Liebe, Vogelgesang und Sehnen bis hin zur Volksliedhaftigkeit dieses Gedichts zieht er alle Register der Kunst. Fur diese Arbeit soll vor allem die Frage, in welcher Weise sich die Dichter vom Kurenberger (1. Halfte 12. Jhd.) bis zur Hausenschule (1190) der Jahreszeitenmetaphorik und der Naturbilder zur Ausgestaltung ihrer Lieder bedienten, dominieren. Den zeitlichen Rahmen stecken die o. g. Dichter ab, aber auch namenlose Lieder werden als Beispieltexte miteinbezogen. Ganz besondere Aufmerksamkeit soll jedoch Dietmar von Eist gelten, der in seinem Autorkorpus zum einen verhaltnismassig viele Lieder dieser Thematik verzeichnet und zum anderen mit Ahi, nu kumt uns diu zit den altesten Natureingang in einem deutschen Minnelied liefert. Problematiken wie Autorfragen, die in diesem Zusammenhang v.a. den sogenannten Pseudodietmar betreffen bleiben hier aussen vor. Zitate und Textbezuge folgen ausschliesslich Minnesangs Fruhling. Abschliessend wird ein Ausblick auf die Spate Minne am Beispiel Gottfrieds von Neifen und Neidharts gewagt, um etwaige Veranderungen gegenuber dem fruhen Minnesang herauszuarbeiten."
 

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