Jacob Burckhardts "Cicerone": eine Aufgabe zum Geniessen

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Niemeyer, 2000 - Aesthetics - 314 pages
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Entstehung und Rezeption eines ästhetischen Konzepts im bildungsbürgerlichen Kontext des 19. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt. Rekonstruiert wird die Geburt von Burckhardts Kunsturteil aus dem Geiste seiner Italienerfahrung. Der »Cicerone« wird untersucht als konservierende Neuordnung des italienischen Formenbestandes und somit als Thesaurus des Bewahrenswerten in einer Zeit politischer und ästhetischer Umbrüche; die sogenannte 'Kunst nach Aufgaben' als polemische Abwehr gegen den modernen Künstler und seine überschießende Einbildungskraft; Burckhardts Führer als Guide zur genußvollen Kunsterkenntnis und als Anleitung zur richtigen Bautätigkeit für zeitgenössische Architekten.

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Contents

Vorwort
1
Der lange Weg zum kleinen dicken Buch Burckhardts Italienerlebnis
7
Und dann will ich vor Allem arbeiten
18
der erste ganz verbuhlte Maler
29
liebliche Madonnen
48
Romano par Sehnsucht Burckhardt und Rom
59
die ästhetischen Grundlagen
94
Der lange Schatten aus Weimar Burckhardt und Goethe
142
Burckhardts Aufgaben als kulturgeschichtliche Kategorie
199
Burckhardts Verhältnis zur zeitgenössischen
211
Der Cicerone als Geschmacksvormund im Reich des Schönen
225
Literaturverzeichnis
263
Appendices
286
Burckhardts Italienreisen
302
Personenregister
309
Copyright

Die Kunst nach Aufgaben als Burckhardts Schutzschild gegen
191

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