Jakob der Mörder

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BoD – Books on Demand, 2012 - 220 pages
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Er fuhlte keinen Schmerz mehr. Lag nur da auf dem Boden, wie es ihn hingeworfen hatte, und fuhlte sich aller Schmerzen, aller Empfindungen befreit. Seine Hand lag geoffnet vor seinen Augen. Er spurte seine Beine nicht mehr. Ein Zittern erfasste seinen Korper und liess ihn glauben, er wurde frieren. Aus dem Wohnzimmer war der Fernseher zu horen. Immer dasselbe. Jakob lag auf dem Bauch und mit dem Gesicht auf der rechten Wange. Er starrte den Flur entlang in Richtung der Gerausche des Fernsehers. Er versuchte sich zu ruhren, aber es gelang ihm nicht. Versuchte aufzustehen, doch er sturzte wieder zu Boden. Dann versuchte er, die Kontrolle uber seine Hand zu erlangen, die vor seinen Augen lag, aber er konnte sie nicht bewegen. Spurte lediglich, wie die Muskeln versuchten, die Hand anzuheben, aber an ihrem Gewicht scheiterten, an der Schwere der Verletzungen, der Blutergusse, der gebrochenen Knochen. Bert hatte sich nicht beruhigen konnen. Jakob hatte noch um Entschuldigung gebeten. Er war zu spat nach Hause gekommen. Der erste Schlag hatte ihn getroffen, kaum dass er die Tur hinter sich geschlossen hatte. Er war Jakob, der Sohn von Bert. Zwolf Jahre alt. Er hatte keine Chance... Die Geschichte einer verlorenen Kindheit. Authentisch, bewegend und mitfuhlend
 

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