Jean Paul - Erste und zweite Welt als Sprachproblem

Front Cover
GRIN Verlag, 2009 - 32 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Bayerische Julius-Maximilians-Universitat Wurzburg (Institut fur deutsche Philologie), Veranstaltung: Proseminar: Jean Paul - Hesperus, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Anhand ausgewahlter Szenen aus dem 13, 19, und 28 Hundsposttag wird Jean Pauls Methode die zweite Welt zu beschreiben, dargestellt., Abstract: Eines der fuhrenden Motive in Jean Pauls Werken ist der Antagonismus erste Welt" - zweite Welt." Analog zu Platons Ideenlehre unterscheidet der Autor, der an der Schwelle zwischen Klassik bzw. Romantik und Moderne steht, zwischen dem Diesseits, der greifbaren, aber unvollendeten Abbildssphare, und dem Jenseits, der idealen, vollkommenen, aber stets unerreichbaren Urbildsphare. Mit ausgesuchter Wortgewandtheit und zahlreichen Vergleichen und Metaphern arbeitet er gegen die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft und versucht, die idealistische zweite Welt" zu erreichen. Doch hier sieht sich Jean Paul einem unlosbaren Problem seiner (und unserer) Zeit gegenuber: Wie soll man mit Worten etwas abbilden, was nicht abbildbar ist? Wie kann Sprache etwas ausdrucken, was die Grenzen der Phantasie uberschreitet? Im Rahmen dieses Aufsatzes werde ich versuchen anhand dreier ausgewahlter Szenen aus dem Hesperus" darzustellen, welche Mittel Jean Paul anwendet um diese scheinbar unuberwindbare Kluft zwischen erster" und zweiter Welt" zu uberbrucken."
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Einleitung
3
Die Traumbilder
5
Die Vernichtvision
7
Fazit
10
Literaturverzeichnis
12
Copyright

Other editions - View all

Common terms and phrases

Bibliographic information