Job Characteristics Model & Job Diagnostic Survey. Theoretische & methodische Grundlagen der Verfahren nach Hackman und Oldham

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GRIN Verlag, May 23, 2011 - Psychology - 16 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation und Wirtschaft, Note: 1,0, Universität Hamburg (Psychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Job Characteristics Model (im folgenden JCM) ist ein durch Hackman und Oldham (1976, 1980) entwickeltes Modell, das auf der Frage basiert, welche Gestaltungsmerkmale Arbeitsaufgaben und -tätigkeiten aufweisen müssen, um motivationsfördernd und leistungsanregend zu wirken, sowie der arbeitenden Person zugleich Entfaltungsmöglichkeiten bei der Arbeit zu ermöglichen. Beim Job Diagnostic Survey (im folgenden JDS) handelt es sich um ein ebenfalls von Hackman und Oldham (1975) in den USA entwickeltes psychologisches Verfahren zur Arbeitsplatzanalyse, welches auf den Annahmen und Variablen des JCM basiert. Das Verfahren wurde mit dem Ziel entwickelt, psychologisch bedeutsame Aufgaben- und Tätigkeitsmerkmale zu diagnostizieren. Zudem sollte die Wirkung hieran ansetzender Arbeitsgestaltungsmaßnahmen zur Veränderung dieser Merkmale einer Bewertung unterzogen werden. Dabei ist der Anwendungsbereich des Verfahrens weder auf bestimmte Branchen noch Tätigkeitsklassen begrenzt. Der einzelne Arbeitsplatz sowie die hier auszuführenden Tätigkeiten und Aufgaben sind die Analysegegenstände des Verfahrens (vgl. Schmidt & Kleinbeck, 1999, S. 205). Der JDS gehört mittlerweile zu den international bekanntesten Verfahren im Bereich der Arbeitsanalyse. Das Verfahren wurde neben der deutschen Fassung von Schmidt, Kleinbeck, Ottmann und Seidel (1985), die auch dieser Arbeit zugrunde liegt, bereits in eine Vielzahl andere Sprachen übersetzt und kann auf eine Fülle von Veröffentlichungen zurückblicken, welche sich mit den Ergebnissen seiner Anwendung in Forschung und Praxis beschäftigen. Insbesondere im angloamerikanischen Raum findet JDS häufig Anwendung. In der folgenden Arbeit soll auf die theoretischen Grundlagen in Form des JCM eingegangen werden und basierend auf diesen, die methodischen Grundlagen des JDS-Verfahrens herausgestellt werden. Zudem soll der Aufbau des Analyseverfahrens dargestellt und in aller Kürze auf die Gütekriterien eingegangen werden. Abschließend sollen noch einige Kritikpunkte im Bezug auf das JCM und den JDS angeführt werden.
 

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1.1 Bedingungen 1.2 Die Relation 3.2 Auswertung Abschließend Anforderungsvielfalt Arbeitsanalyse Arbeitsaufgaben und tätigkeiten Arbeitsgestaltung Arbeitsgestaltungsmaßnahmen Arbeitsmerkmale Arbeitsmotivation Arbeitsperson Arbeitspsychologie Arbeitszufriedenheit Aufbau des Fragebogens Aufbau des Verfahrens Aufgabengeschlossenheit Aufgabenmerkmale Ausmaß Auswertung und Gültigkeit Autonomie basierende Arbeitsanalyseverfahren Bedeutsamkeit der Aufgabe Bedürfnis nach persönlicher Bedürfnisausprägung Diagnostic Survey JDS eigenen Arbeitstätigkeit Entfaltungsbedürfnis Entfaltungsmöglichkeiten Entstehen von intrinsischer Erlebenszustände Erlebte extrinsische Fehlzeiten und Fluktuation Frese Gestaltungsmerkmale GRIN Verlag Groskurth Grundlagen des Job Gültigkeit des Analyseverfahrens Gütekriterien eingegangen Hackman & Oldham Hackman und Oldham handlungstheoretischen Industrielle Psychopathologie intrinsischen Anreizen intrinsischen Motivation J.R. & Oldham Job Characteristics Model Job Diagnostic Survey Kleinbeck 1999 Kontextfaktoren der Arbeit Kriteriumsvariablen Kritik und Fazit Kritikpunkte leistungsanregend Methodische Grundlagen Model und Job Modell Möglichkeit Motivationspotenzial MPS Motivierungspotential Organisationspsychologie Personenvariable Bedürfnis persönlicher Entfaltung Probleme Psychische Regulation psychologisch Regulation von Arbeitstätigkeiten Relation der Modellvariablen Rückmeldung Schmidt & Kleinbeck task Tätigkeitsmerkmale Teilabschnitt Theoretische Grundlage Variablen des JCM vermittelt Weiterentwicklung und persönlichem WWW.GRIN.com Zudem Zufriedenheit zwei Ergänzungsvariablen

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