Johann Beckmann. Leben, Werk, Wirkung

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GRIN Verlag, Aug 5, 2005 - Biography & Autobiography - 26 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Biographien, Note: 1,3, Universität Karlsruhe (TH) (Institut für Neuere und Neueste Geschichte), Veranstaltung: Lektürekurs technikhistorischer Klassiker, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Johann Beckmann 1811 nach 45-jähriger Lehrtätigkeit an der Universität Göttingen starb, hatte er davon 41 Jahre lang den Lehrstuhl für Ökonomie und Kameralwissenschaften besetzt. Diese Wissenschaft diente im absolutistischen Staat als Ausbildungsstätte, die Staatsbeamte zur Lenkung der staatlich kontrollierten Wirtschaft befähigen sollte. Nach der Wende zum 19. Jahrhundert wurde dieses Wirtschaftssystem längst von fortschrittlicherem Denken vor allem aus England abgelöst, wo die Industrialisierung bereits seit einigen Jahrzehnten in Gang war. Dennoch gilt Johann Beckmann als Teil einer damals rückschrittlichen Wirtschaftsideologie auch im Ausland als einer der wichtigsten Vordenker auf den Gebieten der Technologie, der Warenkunde und der Technikgeschichte in unserem heutigen Verständnis. Diese Arbeit will die Rolle Beckmanns für die Entwicklung der bereits genannten Wissenschaften als eigenständige Fächer beleuchten und ermitteln, ob das landläufige Urteil, dass er als „Vater“ dieser Fächer gelten kann oder nicht, richtig ist. Im ersten Teil der Arbeit wird ein Überblick über seinen Lebenslauf bis zum Beginn seiner Lehrtätigkeit in Göttingen gegeben und erarbeitet, was Beckmann in dieser Zeit prägte und welche Auswirkungen seine persönliche Biographie auf seine Methodik im zweiten Lebensabschnitt hatte. Im zweiten Teil der Arbeit soll dann das theoretische Gedankengebäude Beckmanns erörtert werden und seine Ansätze und Methoden in verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen herausgearbeitet werden. Dies wird mit der Schlussbetrachtung der entscheidende Teil dieser Arbeit für die oben genannte Fragestellung sein. Die Literatur über Beckmann ist vielfältig. Die erste beachtete, auch heute noch von fast allen Beckmann-Forschern gelesene und angegebene Biographie Beckmanns stammt von Wilhelm Franz Exner , die für diese Arbeit leider nicht vorliegt. Die biographischen Angaben, die für die vorliegende Arbeit wichtig sind, stammen zum großen Teil aus der Biographie von Manfred Beckert. Der methodische Teil stützt sich auf verschiedene Arbeiten unter anderem von Ulrich Troitzsch, Wolfhard Weber und Focko Eulen, um nur einige zu nennen. Diese Arbeiten sind zum überwiegenden Teil aus wissenschaftllichen Fachpublikationen wie den Zeitschriften „Technikgeschichte“ oder „Forum Ware“ entnommen.
 

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