Johann van Eyck und seine nachfolger, Volume 1

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H. Wilmans, 1822 - Painters - 2 pages
 

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Page 251 - Pferd do, die führten verrätherlich den verkauften, frommen, mit dem heiligen Geist erleuchteten Mann hinweg, der do war ein Nachfolger Christi und des wahren christlichen Glaubens. Und lebt er noch oder haben sie ihn gemördert, das ich nit weiß, so hat er das gelitten um der christlichen Wahrheit willen und um daß er gestraft hat das unchristliche...
Page 244 - Diese ding sind alle köstlich gewesen, das man sie beschäczt vmb hundert tausent gülden werth. Und ich hab aber all mein lebtag nichts gesehen, das mein hercz also erfreuet hat als diese ding. Dann ich hab darin gesehen wunderliche künstliche ding und hab mich verwundert der subtilen ingenia der menschen in frembden landen. Und der ding weiss ich nit ausszusprechen, die ich do gehabt hab.
Page 223 - Dieser mein lieber Vater hat großen Fleiß „auf seine Kinder , die auf die Ehr Gottes zu „ziehen, denn sein höchst Begehren war, daß er „seine Kinder mit Zucht wohl aufbrächt , damit sie „vor Gott und den Menschen angenehm würden, „darum war sein...
Page 224 - Und als ich anheim kommen war, handelt Hans Frey mit meinem Vater und gab mir seine Tochter mit Namen Jungfrau Agnes...
Page 224 - Lehrjahr' zu Michael Wohlgemuth, drei Jahr lang ihm zu dienen; in der Zeit verliehe mir Gott Fleiß, daß ich wohl lernete, aber viel von seinen Knechten leiden mußte; und da ich ausgedient hatte, schickt' mich mein Vater hinweg und blieb ich vier Jahr außen, bis daß mich mein Vater wieder fordert'.
Page 252 - Luthers Bücher liest, wie sein Lehr so klar durchsichtig ist, so er das heilig Evangelium lehrt. Darum sind sie in großen Ehren zu halten und nit zu verbrennen...
Page 251 - Schwerest, daß uns Gott vielleicht noch unter ihrer falschen blinden Lehr will lassen bleiben, die doch die Menschen, die sie Väter nennen, erdichtt und aufgesetzt haben, dardurch uns das göttliche Wort an viel Enden fälschlich ausgelegt wird, oder gar nichts fürgehalten.
Page 237 - Ihr nit seid daheim ge« 102 wesen. Denn ich hab kein anderen Freund auf Erden denn Euch und halt Euch nit anderst denn für ein Vater. Ich wollt, daß Ihr hie zu Venedich wärt, es sind so viel artiger Gesellen unter den Welschen, die sich je länger je mehr zu mir gesellen, daß es eim am Herzen sanft sollt thun, vernünftige Gelehrte, gute Lautenschlager, Pfeifer, verständig im Malen, und viel edler Gemüt, recht Tugend von Leuten, und thun mir viel Ehr und Freundschaft.
Page 223 - Vater in die Schule gehen, und da ich schreiben „und lesen gelernt, nahm er mich wieder aus der „Schul , und lernet mich das Goldschmid - Werk, „und d« ich nun säuberlich arbeiten tonnt , trug „mich mein Lust mehr zu der Malerei denn zu dem „Goldschmid - Werk.
Page 252 - wird uns hinfür das heilig Evangelium so klar für„tragen? Ach Gott, was hält er uns noch in zehn „oder zwanzig...

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