Johannes Calvin: Leben und ausgewählte Schriften, Volume 4, Part 2

Front Cover
R.L. Friderichs, 1863 - Reformation
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 17 - Haus oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um...
Page 200 - Das ist das eine große Gut, dem wir mit Leib und Seele und der Hingabe des innersten Herzblutes nachzustreben haben, daß die Kirche zum Frieden und zur Einheit komme. Länder und Meere möchte ich durchschiffen, um sie zu holen, meinen Hals darbieten, um sie zu erkaufen. O ich wollte: alle Kirchen Christi würden durch *) Vergl. I, 287 uf **) Vergl., I, 204. — Wir setzen noch eine andere hierher gehörige Stelle bei. „Auch euch selber," schreibt Calvin eben mit Bezug auf die Angrisse Luthers,...
Page 430 - Ich habe mir vorgesetzt: ich will mich hüten, daß ich nicht sündige mit meiner Zunge; ich will meinen Mund zäumen, weil ich muß den Gottlosen so vor mir 2 sehen.
Page 264 - Herr sie andeutete, da er sagte: er sei nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert; 3) in die durch die Untreue der Bekenn...
Page 426 - Erbarmet euch mein, erbarmet euch mein, ihr meine Freunde; denn die Hand Gottes hat mich gerührt. Warum verfolget ihr mich gleich sowohl als Gott, und könnt meines Fleisches nicht satt werden?
Page 204 - Sollte der Leib Christi, als welcher die erneuerte Christenheit dem Geiste Calvins erschien, aus Mißverstand und Eigensinn dieses einen edeln Gliedes für immer entbehren und damit gelähmt und verstümmelt bleiben? Er war sich bewußt, daß er den Lutheranern etwas ganz Anderes zu bieten habe als Zwingli; und wenn es ihm gelungen war, dessen Lehrauffassung , der er doch in keiner Weise näher stand als der lutherischen, über ihre Einseitigkeit hinauszuheben: warum sollte mit dieser nicht das...
Page 31 - König zumHerold seines Evangeliums und zum Prediger seiner Kirche ernannt hat, in seinem Namen Ew. Majestät auf, die Sorge um den reinen Gottesdienst in Ihrem Reiche jeder andern vorzuziehen. Denn schon bricht derselbe aus dem Schatten hervor, und viele fromme Männer wünschen ihn. Traurig genug war das Schauspiel , das Polen bisher darbot , da die Laster des Papstthums und die menschlichen Satzungen wie eine Grabesdecke auf ihm lagen. Es ist Zeit , daß...
Page 203 - An» schein, als ob der große Kirchenmann mit dieser seiner Einheitstendenz — im weiteren Sinne — dem Ziele nicht mehr ferne sei. Wenn man die von Rom losgerissene Christenheit überblickte, so standen die Gläubigen Frankreichs, Englands, Polens, Böhmens, der Niederlande, des südlichen und westlichen Deutschlands durchweg in dem Verhältnisse zu einander und weiter zu der Genfer'Kirche — den Meisten die Mutterkirche!
Page 204 - ... zu setzen, dem an Gewicht und Ansehen noch kein Anderer in Deutschland sich an die Seite stellen durfte, seinen Einfluß überall zu halten und zu unterstützen , die sonst schon vorhandenen Gemeinschaftsbande treulich zu Pflegen , um auch die ferner Stehenden daran zu gewöhnen und allmälig in ihren Umkreis hineinzuziehen; endlich Jegliches zu vermeiden, was den früheren Streit wieder aufwecken, was den alten Gegensatz zwischen Sachsen und Schweizern wieder in Erinnerung bringen konnte.
Page 325 - ... eine weitere Untersuchung nicht als überflüssig. Das ist allerdings ein blendender Verwand. Aber wenn der heilige Geist durch den Mund des Johannes sagt, daß es noch nicht erschienen ist, was wir sein werden und daß das Wissen erst am jüngsten Tage kommen wird, so sinde ich , daß dadurch unserem Forschen eine Grenze gesteckt ist. Was ich dir geschrieben habe , steht mir so fest und ist mir so sicher durch Gottes Wort dargethan, daß mich kein Zweifel darüber ansicht. So habe ich also daran...

Bibliographic information