Joseph von Eichendorffs Roman "Ahnung und Gegenwart" und die Rolle der Religion

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GRIN Verlag, 2008 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Technische Universitat Dresden (Fakultat Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften - Institut fur Germanistik - Neuere deutsche Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar: Klassik und Romantik (1789 - 1815), 43 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich im Besonderen mit der Rolle der Religion in Joseph von Eichendorffs erstem Roman Ahnung und Gegenwart. [...] Eichendorffs Prosa und besonders die literarkritischen Schriften aus seinen spateren Lebensjahren erwecken nicht selten den Anschein, als drehe sich letztlich alles um religiose Befindlichkeiten. [...] Daher wird der erste Teil der Arbeit einen exemplarischen Uberblick zur Eichendorff-Rezeption insbesondere hinsichtlich unseres Themas geben. Viele Literaturkritiker ziehen ihre Schlusse auch aus der Biografie des Romantikers. Besonders aus der 1864 erschienen Eichendorffbiografie werden immer wieder gerne Argumente abgeleitet, um seine mutmasslichen literarischen Intentionen zu klaren [...]. Wenn im Zusammenhang mit Eichendorff von Religion" die Rede ist, so scheint klar zu sein, dass es sich dabei nur um den Katholizismus handeln kann, bedenkt man die Worte Hermann von Eichendorffs, sein Vater sei den Ansichten und Principien, welche er einmal als wahr erkannt, [...] sein ganzes Leben hindurch unwandelbar treu geblieben." [...] Diese Aussage widerspricht seiner tatsachlichen Biografie keineswegs. Doch verfuhrt dieser Schluss manchen dazu, die offenbar grosse Religiositat des Autors als Deutungsschablone eins zu eins auf sein Werk zu ubertragen und eine Wesensgleichheit zwischen den Ansichten des jeweiligen Protagonisten [...] und denen des Autors zu diagnostizieren. Ist man nun einmal soweit, die hohe Bedeutung des Religiosen gleichermassen im Leben Eichendorffs und seiner [...] Schriften anzunehmen, besteht die Moglichkeit, seine Texte vornehmlich durch d"
 

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Einleitung
3
Religion Poesie und Zeitkritik
18
Quellen
26
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