Jugendarbeit und Jugendpolitik in Europa

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Hendrik Otten, Peter Lauritzen
VS Verlag für Sozialwissenschaften, Apr 29, 2004 - Social Science - 228 pages
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Vor 25 Jahren wurde das Institut fUr angewandte Kornrnunikationsforschung in der auBerschulisehen Bildung (IKAB) gegriindet, 8 Jahre spater erschien der erste Band der IKAB-Schriftenreihe im Leske + Budrieh Verlag zur Akkultu ration junger Auslander in der Bundesrepublik Deutschland. Die darnalige Be auftragte der Bundesregierung fUr die Integration der ausIandisehen Arbeit nehmer und ihrer FamilienangehOrigen, Liselotte Funcke, schrieb in ihrem Vorwort zu diesem Buch u. a. : ,,Hier wird die Integration in allem Respekt vor der nationalen, kulturellen und religiosen Eigenart der Auslander und nicht als Eindeutschung verstanden und gef6rdert. Angelpunkt dieses Konzepts ist ein Begriff von Akkulturation, der fern von Kulturideologie pragrnatisch-konkret definiert wird. . . . Zentrales Thema ist die Situation der Auslander ,zwischen den Kulturen' . . . Die generelle Hervorhebung der notwendig aktiven Rolle jedes einzelnen in diesem ProzeI3 der kulturellen Standortfindung kann ich nur unter streichen. Ieh fUge hinzu: Die deutsehen Mitbiirger sind die unentbehrlichen Mitwirkenden bei dieser gegenseitigen Verstandigung . . . ". Heute, 17 Jahre spater, hat sich an der grundsatzlichen Problernatik nichts geandert: vielleicht sind Begrifflichkeiten und gedankliehe Konstrukte pr1izi ser geworden, wir wissen auch mehr tiber psychosoziale und gesellschaftliche Faktoren, die Akkulturationsprozesse positiv oder negativ steuern und damit entscheidend die Entstehung von Ich-Identitat und die Auspragung einer ei genen kulturellen Identitat beeinflussen. Ganz sieher aber haben sieh die Di mensionen verandert: wir haben es nieht mehr mit einem gesellschaftlichen Teilproblem in einzelnen Staaten zu tun, sondern mit einem komplexen Sachverhalt auf europaischer Ebene.

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About the author (2004)

Dr. Hendrik Otten, IKAB-Bildungswerk e.V., Bonn

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