Jugendliche und ihre Sprache des Glaubens: Sprachliche Identifizierungspraktiken in der Konfirmationszeit

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Theologischer Verlag Zürich, 15.03.2020 - 296 Seiten
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Konfirmandinnen und Konfirmanden in der Schweiz zeigen Zurückhaltung, wenn sie gefragt werden, ob sie «an Gott glauben». Aber heisst das auch, dass sie nicht glauben? Muriel Koch geht der Frage nach, wie Jugendliche sich selbst in Bezug auf ihre Lebenswelt deuten, welche Ressource der Glaube dabei darstellt und wie das sprachlich zum Ausdruck kommt. Sie wertet bisher unbearbeitete Aussagen von Konfirmandinnen, Konfirmanden und Konfirmierten aus der gross angelegten europäischen Konfirmationsstudie von 2012/2013 aus und versucht das, was Jugendliche kommunizieren, angemessen zu interpretieren. In ihrer religionspädagogischen Analyse zeigt sie, dass religiöse Sprachfähigkeit keine Bedingung für religiöse Selbstwahrnehmung ist, und gibt so spannende Einblicke in die Sprache des Glaubens von Jugendlichen.
 

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Inhalt

Vorwort
9
Einleitung
11
Religion Jugend und Konfirmation in der Gegenwart
21
2 Hermeneutische Perspektiven auf Jugendliche und deren Religion
63
3 Sprachempirische Untersuchung religiöser Selbstbeschreibung Jugendlicher
143
4 Bildungsaufgaben für die Konfirmationsarbeit
253
Anhang
269
Urheberrecht

Häufige Begriffe und Wortgruppen

Über den Autor (2020)

Muriel Koch, Dr. des. theol., Jahrgang 1984, ist Pfarrerin in Zurich und war Assistentin am Lehrstuhl fur Praktische Theologie der Universitat Zurich.

Bibliografische Informationen