Jugendsprache - ein Resultat der Medien?

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GRIN Verlag, 2008 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Universitat Karlsruhe (TH) (Institut fur Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Sprach-, Kommunikations- und Mediengeschichte, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer auf andre Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden" Das Zitat Tucholskys beschreibt, inwieweit die Beherrschung des jeweiligen Sprachcodes innerhalb einer Kommunikation relevant sein kann. Fehlt das Verstandnis fur die Sprache des jeweiligen Gegenubers, wird die Kommunikation fruher oder spater scheitern. Sprache hat nicht nur mit dem Verstehen des jeweiligen Sprachsystems (Deutsch, Italienisch, Chinesisch etc.) zu tun, sondern auch mit der Anpassung des eigenen Sprachverhaltens an den Wandel der Zeit und an die daraus resultierenden Neologismen in unserem Sprachalltag. Das angefuhrte Zitat Tucholskys auf die heutige Zeit angewandt, beschreibt die Sprachbarriere, die sich schon heute im Sprachverstandnis zwischen Erwachsenen und Jugendlichen auftut. Geil, fett und chillig sind nur wenige der jugendsprachlichen Ausdrucke, die in keiner wissenschaftlichen Fachsprache zu finden sind, sondern mehr dem Inhalt des jugendlichen Sprachgebrauchs zuzuordnen sind. Nachdem das Thema Jugendsprache, ausgelost durch die Jugendrevolten Ende der 70er Jahre, zum Gegenstand offentlicher Diskussionen wurde, wurde sie auch Objekt der sprachwissenschaftlichen Forschung. Die erste Untersuchung zur Jugend unternahm der Germanist Helmut Henne. Dieser musste 1981 bedauernd resumieren, dass Jugendsprache als Forschungsobjekt in der linguistischen Jugendsprachforschung nicht existierte. Jugendsprache als Forschungsgegenstand ist ein offenes und weites Feld, Kenntnisse der Sozio- und Pragmalinguistik sind unabdingbar, die Herangehensweise an dieses Thema erweist sich mehr als vielfaltig. Vulgar, niveaulos und ungepflogen finden sie diejenigen, die sich einer anderen Sprache, der so genannte"
 

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