Künstliche Menschen: Die Differenzierung zwischen Künstlichem und Menschlichem anhand zweier Filmbeispiele

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GRIN Verlag, 2010 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Psychologie - Medienpsychologie, Note: 2,0, Humboldt-Universitat zu Berlin (Institut fur Kulturwissenschaften ), Veranstaltung: From Hell. Kulturgeschichte(n) des Horrors, Sprache: Deutsch, Abstract: Fur das Horrorgenre steht das zu ubermittelnde Gefuhl des Grauens, der Angst oder des Ekels im zentralen Vordergrund und thematisiert dabei meist den Tod. Menschen bezahlen beispielsweise bei Geisterbahnbesuchen oder bei Kinovorstellungen fur die Konfrontation mit dieser Empfindung und den daraus resultierenden Lustgewinn. In zahlenreichen Horrorfilmen sieht man in diesem Zusammenhang oft aus dem Tod hervorgehende Wesen, die den Menschen Unheil und Zerstorung verkunden oder auch die Flucht einzelner Uberlebender vor den Untoten. Wahrend sich hier eine Vielzahl von Darstellungen mit der Zielsetzung beschaftigt, dem Menschen als Lebewesen den Tod zu bringen, war es auf der anderen Seite schon immer ein kulturubergreifender Menschheitstraum dem gottlichen Schopfungsgedanken nachzueifern und ein lebendiges Ebenbild aus totem Material zu erschaffen, nicht auf dem naturlichen Weg, durch einen zuvor stattgefunden Zeugungsakt und Geburt, sondern unter kunstlichen Bedingungen. Bereits in der griechischen Mythologie beschaftigten sich zahlreiche Geschichten mit der Erschaffung kunstlichen Lebens, deren Inhalt noch heute von aktueller Brisanz ist und nahrhaften Gesprachsstoff bei Diskussionen in Bereichen der modernen Genforschung oder bei der Entwicklung humanoider Roboter bietet. Aber auch fur das Kino ist diese Thematik speziell im Bereich der Science-Fiction und des Horrors nicht mehr weg zu denken und wird mit ansehnlicher Beliebtheit in vielfacher Modifikation immer wieder aufgegriffen. Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit dem Phanomen der Erschaffung kunstlicher Menschen unter der schwerpunktmassigen Betrachtung des Motivs der Kunstlichkeit und ihrer Differenzierung zum Menschlichen. Ich werde diese Materie nicht in ihr"
 

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