Künstliche Menschen in E.T.A. Hoffmanns "Der Sandmann" und Mary Shelleys "Frankenstein - oder der neue Prometheus"

Front Cover
GRIN Verlag, Nov 14, 2007 - Literary Criticism - 16 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 2,0, Ruhr-Universität Bochum, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Aufmacher seiner „Nachtstücke“ hat ETA Hoffmann 1817 seine Erzählung „Der Sandmann“ publiziert, die sich „bis auf den heutigen Tage als eine der rätselhaftesten wie faszinierendsten Geschichten zum Thema künstliche Menschen behaupten“ konnte. Die Dichte an Metaphern und Motivkreisen und deren Mehrdeutigkeit hat eine riesige Masse an häufig gegenseitig ausschließender Interpretationen entstehen lassen. Bei aller Mehrdeutigkeit vollzieht der Text jedoch im Kontext der damaligen Zeit eine tadellose Auseinandersetzung mit dem Thema künstlicher Menschen und treibt „eine bereits im 18. Jahrhundert stark ausgeprägte und für das frühe 19. Jahrhundert ebenfalls zeittypische Faszination für künstliche Menschen noch auf die Spitze“ Denn nach damaliger Auffassung waren Automatenmenschen, wie die Olimpia im Sandmann, durchaus mit dem Menschen zu verwechseln. Nur ein Jahr später, im Jahre 1818 erschien die erste, 1831 dann die heute geläufige Fassung von Mary Wollstonecraft Shelleys „Frankenstein oder der neue Prometheus“. Mit ihrem Werk eröffnet Shelley, wie man bereits dem „oder der neue Prometheus“ im Titel ent-nehmen kann, ähnlich wie Hoffmann vielschichtige Perspektiven aus dem Motiv des künstlichen Menschen. Viel mehr geht Shelley aber auf den Kontext der Naturwissenschaft und deren Kenntnisse und Diskussionen zur damaligen Zeit ein.

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Bibliographic information