Das "Königsgrab" von Arslantepe

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Archaologie, Philipps-Universitat Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Arslantepe, in der Nahe des heutigen Malatya in der Turkei gelegen, war vor 5000 Jahren ein regionales Zentrum, das durch zwei bei Ausgrabungen entdeckte kontrare Strukturen gekennzeichnet ist: ein so genannter multifunktionaler "Staatspalast," in dem Siegel- und Schlusselfunde auf eine urbane Entwicklung hindeuten, und diesem vorgelagert ein reichhaltiges Grab mit Metallbeigaben, bei denen es sich zu einem erheblichen Teil um Waffen handelt. Dieses in der Arbeit ausfuhrlich beschriebene Grab wird transkaukasischen nomadischen Hirten und Viehzuchtern zugeschrieben, die als "Pastoralisten" bezeichnet werden. Zu ihnen gehorte eine Gruppe, die bereits Erfahrung in der Metallverarbeitung hatte. Von ihr stammen die Metallobjekt im "Konigsgrab," aber hochstwahrscheinlich auch die im "Staatspalast" ausgegrabenen Waffen aus Metall, zu denen die altesten dokumentierten Schwerter der Weltgeschichte gehoren. Hier zeigt sich also eine Verbindung von fortschreitender Entfaltung kultureller Fahigkeiten - der Metallverarbeitung mit einer anderen grundsatzlich zukunftsfahigen Struktur, der Stadtentwicklung, reprasentiert im multifunktionalen "Staatspalast."
 

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