Kaiser Friedrich III. und die Osmanen - der Kreuzzugsgedanke im späten Mittelalter und das Problem einer gemeinsamen Türkenabwehr

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GRIN Verlag, Feb 27, 2002 - History - 19 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2, Technische Universität Dresden (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Proseminar Kaiser Friedrich III. und seine Zeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Im Südosten Europas expandierte im Spätmittelalter das Reich der Osmanen und sollte in seiner weiteren Geschichte zu einem Hauptgegner Habsburgs werden. Diese Arbeit soll sich mit dem gegen die Türken gerichteten spätmittelalterlichen Kreuzzugsgedanken während der Zeit Mehmeds II. (1451- 1481) befassen. Frühere Forschungen über die Kreuzzüge bezogen sich vor allem auf die „klassischen“ Kriegszüge des 11. bis 13. Jahrhunderts in den Orient, neuere Untersuchungen befassen sich aber auch mit der Kreuzzugsproblematik an anderen Schauplätzen, die sich bis ins 16. Jahrhundert und noch darüber hinaus erstreckt.(1) In dieser Arbeit soll zuerst die türkische Gefahr und wie man ihr mittels früherer Kreuzzüge zu begegnen versuchte, dargestellt werden. Nachdem Friedrich III. (1440- 1493) 1452 in Rom zum Kaiser gekrönt wurde, machte der Fall Konstantinopels im Jahr darauf den europäischen Staaten die Macht des türkischen Reiches bewusst. Die Reaktionen auf dieses Ereignis sollen eine zentrale Rolle spielen, da diese die Situation des Abendlandes Mitte des 15. Jahrhunderts verdeutlichen. Das Scheitern einer wirksamen Kreuzzugsbewegung, sogar als Mitteleuropa selbst durch osmanische Einfälle in südliches Reichsgebiet bedroht wurde, soll näher beleuchtet werden. Durch die Komplexität des Themas können nur die wesentlichsten Strukturen beim Verhalten von Kaiser, Papst und Reichstag aufgezeigt werden. [...] ______ 1 Riley-Smith, Jonathan: Die Kreuzzugsbewegung und die Historiker. In: Illustrierte Geschichte der Kreuzzüge. Hrsg. v. J. Riley-Smith. Frankfurt/M., New York. 1999. S. 9- 21, S. 20f.
 

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