Kalkulation und Rechnungsgrundlagen in der Lebensversicherung. Erste Ausgabe: Stand 2002

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GRIN Verlag, May 22, 2005 - Mathematics - 67 pages
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Fachbuch aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Mathematik - Angewandte Mathematik, Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim, früher: Berufsakademie Mannheim, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Schon wieder eines dieser unverständlichen Traktate über Versicherungsmathematik!“ werden Sie denken. Ganz so unrecht ist das sicher nicht, und zusätzlich wird das Thema meist als lästige Pflicht bei der Ausbildung angesehen, später in der Praxis selten in der dozierten Form benötigt und das praktische Rechnen durch den Computer abgelöst. Aber versuchen wir, der Sache Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Genauso wie ein Händler auf dem Markt seine Eier gewinnbringend zu verkaufen versucht, genauso ist es legitim für eine Lebensversicherung, ihre Produkte gewinnbringend und im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten an die Frau oder den Mann zu bringen. Zudem ist es bekannt, dass sich das Risiko mit dem Abschluss eines Versicherungsvertrages ändern kann, der Appetit auf Eier beim Kauf von Eier eher selten. Die damit zusammenhängenden Probleme versucht die Versicherungsmathematik zu lösen. Welche Aufgaben die Mathematik in diesem Zusammenhang hat, das soll hier dargestellt werden. Das juristische und betriebswirtschaftliche Umfeld möchten wir hierbei nicht ganz unerwähnt lassen. Dabei werden wir dem Leser viele lieb gewordene Definitionen, auf die die „klassischen“ Versicherungsmathematiker soviel Wert legen, nicht ersparen können. Aber die Gründe, wieso und weshalb gerade die Formel so und nicht anders ist und teilweise auch die betriebswirtschaftlichen Hintergründe, werden ausführlich erläutert. Sie werden solche Begriffe wie „Kommutationswert“, „Versicherungsbarwert“ und „Rentenbarwert“ kennen lernen, nicht ohne zu zeigen, dass es auch völlig ohne diese geht. Die Bekanntschaft mit „diskontierten Lebenden“ und „diskontierten Toten“ müssen Sie (leider) machen. Außerdem gehen wir auf das grundlegende „Äquivalenzprinzip“ und die „Überschüsse“ ausführlich ein. Wenn Sie einen Überblick über die Tarifkalkulation in der Lebensversicherung und deren Grundlagen erhalten und es vielleicht nach der Lektüre möglich ist, Verständnis für so manche „aktuarielle“ Entscheidung zu haben, ist das Ziel erreicht.
 

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Contents

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Ablaufleistung Abschnitt 3.2 Aktuar aktuarielle Anfangskapital Äquivalenzprinzip Axºn äxt BAFin Barwert der zukünftigen bedingte Wahrscheinlichkeit Begriff Beispiel Beitrag beitragsfreien Beitragsfreistellung Beitragszahlung berechnet berufsunfähig Berufsunfähigkeitsversicherungen bezeichnen Bruttojahresbeitrag Bxºnt Deckungskapital Deckungsrückstellung DGVM Diskontierungsfaktor Einmalbeitrag Eintrittsalter Ende Endkapital entsprechend Erlebensfall ersten Formel Fragenkatalog Geburtsjahr Gegenleistungen gesamte Geschäftsjahr Geschäftsplan gezillmerte gleich Höhe Jahr Jahresende jährlich kalkulatorischen Kapital Kapitalanlagen Kollektiv konstant Kosten Laufzeit Lebensversicherung Lebensversicherungsunternehmen lebt Person Leistung Leistungsbarwert Leistungsdarstellung Leistungsfall Leistungswahrscheinlichkeit Mathematik Minderrisiko mn:mx möglich muß Nettoprämie Prämie Prämienbarwert Prämieneinnahme Prämienkalkulation Ratenzuschlag Rechnungsgrundlagen rechnungsmäßig gedeckten Abschlußkosten reine Risikoversicherung Rendite Rentenversicherung Risiko Risikoversicherungen Rückkaufswert Rückstellung für Beitragsrückerstattung Schlußüberschuß sogenannten sonstige Sterbetafel Sterblichkeit stochastische Storno Stornoabzug Stückkosten tAnfangswer Tarife tatsächliche Todesfall Todesfallcharakter Todesfallversicherung Überschuß Überschußbeteiligung unserem Verantwortliche Aktuar vereinbart Versiche versicherte Person Versicherung Versicherungsbeginn Versicherungsdauer Versicherungsformen Versicherungsjahr Versicherungsmathematik Versicherungsnehmer Versicherungssumme Versicherungsunternehmen Versicherungsvertrag Vertrag Verwaltungskosten verwendet voraussichtliche vorschüssig Wahrscheinlichkeit Zahlbeitrag zahlen Zillmerung Zins Zinssatz Zuschlag

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