Kann man dem Optimismus der high reliability organization-Autoren folgen?

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1,7, Albert-Ludwigs-Universitat Freiburg (Institut fur Personalokonomie), Veranstaltung: Seminar, 19 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Die Arbeit mancher Organisationen ist dadurch gekennzeichnet, dass sie entweder mit hoch riskanten Technologien arbeiten mussen, oder dass ihr Arbeitsumfeld auerst gefahrlich ist. Das trifft auf die Arbeit in Kernkraftwerken oder Chemiekonzernen zu, aber auch Flugsicherungsunternehmen, Flugzeugtrager, Feuerwehren oder die Polizei sind besonderen Gefahren ausgesetzt. Unfalle mussen deshalb ausge-schlossen werden. Vor allem bei Kernkraftwerken oder Chemiekonzernen haben Unfalle katastrophale Folgen fur Mensch und Umwelt und dennoch wird immer wie-der von Vorfallen in Atomkraftwerken oder von Tankerunglucken in den Medien berichtet. Nichtsdestotrotz scheint es Organisationen zu geben, die seit langer Zeit unfallfrei arbeiten. Diese scheinen den Sprung von "hoch riskanten" Organisationen zu "hoch verlasslichen" Organisationen geschafft zu haben. Trotz erschwerter Be-dingungen wie enormem Zeitdruck oder die Nutzung komplexer Technologien, fal-len sie durch ein besonders hohes Ma an Zuverlassigkeit auf, weshalb sie als high reliability organizations (HROs) bezeichnet werden. Diese besonderen Organisatio-nen sind ein zentraler Bestand und haufiger Untersuchungsgegenstand in der Krisen-forschung geworden. Aus Sicht der Vertreter der HRO-Forschung sind Unfalle durch gewisse Organisationsstrukturen, die gut gemanagt werden, vermeidbar. Die dazu durchgefuhrten Fallstudien bestatigen diese These. Es scheint Mechanismen zu ge-ben, die ein unfallfreies Arbeiten mit riskanten Technologien oder in einer gefahrli-chen Umgebung ermoglichen. Die Liste der Merkmale ist lang und variiert je nach Organisation. Doch einige Merkmale tauchen immer wieder auf. Diese sollen im Verlauf der Arbeit dargestellt werden. Nach einer kritis

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