Kants Theorie der Freiheit: Rekonstruktion und Rehabilitierung, Volume 151

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Walter de Gruyter, 2006 - Philosophy - 314 pages
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In der gegenw rtigen Debatte um die Willensfreiheit ist Kants Freiheitstheorie zu den Akten schlechter Metaphysik gelegt worden. Dabei sind entscheidende Fragen nach wie vor nicht zureichend gekl rt: 1. Welchen Freiheitsbegriff nimmt Kant in Anspruch? 2. Welche Funktion kommt diesem Begriff zu? 3. Welchen Beweis erbringt Kant zu seiner Rechtfertigung? Der Autor weist nach, dass Kants Theorie in allen drei Punkten unangemessen repr sentiert worden ist und nimmt die Verhandlungen ber ihre systematische G ltigkeit wieder auf.
Bojanowski zeigt, warumeinebestimmte Formmoralischer Praxis nicht ohne Kants Begriff der Autonomie als absoluter Freiheit auskommt; er verteidigt diesen Begriff auf der Grundlage von Kants Erkenntniskritik gegen deterministische Moralskepsis. Abschlie end erkl rt er, warum dieser Begriff nicht an der M glichkeit moralisch b ser Handlungen scheitert, sondern die Rede von moralisch b sen Handlungen erst erm glicht.

 

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Contents

Einleitung
1
Absolute Freiheit als Autonomie
27
Faktum der Vernunft
56
Die Deduktion der Freiheit
70
Sind Freiheit und Pradeterminismus vereinbar?
91
Urteilsverkündung im Vernunftstreit
112
die Möglichkeit nichtempirischer Bedingungen
121
Kants Freiheitstheorie Eine genealogische Skizze
185
b Die Freiheitsbeweise in der Grundlegung
208
Scheitert das Autonomiekonzept an der Unmöglichkeit
229
gegen das Moralgesetz
236
Kants Identitätsthese Eine Restauration
245
Absolute Freiheit und das radikal Böse
262
Bibliographie
287
Personenregister
305
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About the author (2006)

Jochen Bojanowski, Eberhard Karls Universit t T bingen.

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