Kapitalflucht und Zinsbesteuerung nach der RiL zur Besteuerung grenzüberschreitender Zinszahlungen an Privatanleger (RiL 2003/48/EG)

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GRIN Verlag, May 28, 2008 - Business & Economics - 21 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,7, Universität Augsburg, Veranstaltung: Hauptseminar zur Finanz- und Bankwirtschaft, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Inhalt: Die EU-Zinsrichtlinie 2003/48/EG; Erarbeitung der EU-Zinsrichtlinie; Inhalt der EU-Zinsrichtlinie; Umsetzung der EU-Richtlinie in nationales Recht (Bsp. Deutschland); Probleme, Lücken und Kritik an der EU-Zinsrichtlinie; Erste Erfolge der EU-Zinsrichtlinie; Änderungs- und Erweiterungsvorschläge der EU-Zinsrichtlinie; 1. Einleitung: „Kapitalflucht bezeichnet den umfangreichen und plötzlichen Transfer von Vermögen, Geld, Edelmetallen oder Sachwerten ins Ausland (...). Das Ziel der Kapitalflucht ist im Falle einer Inflation die Werterhaltung oder ansonsten die Umgehung inländischer Steuern.“ Diesem Problem wurde die Deutsche Mark bereits im Jahre 1958 ausgesetzt, als viele Deutsche begannen, z.B. mit Hilfe von Briefkastenfirmen, ihr Geld ins Ausland zu bringen. Es dauerte nicht lange und auch Europa musste sich Gedanken machen, wie man den Abfluss von Kapital in die Steueroasen eindämmen bzw. verhindern könnte. Nachdem bereits im Jahr 1962 der erste Vorschlag erarbeitet wurde, dauerte es nochmals über 40 Jahre bis der Rat der Europäischen Union die „Richtlinie 2003/48/EG im Bereich der Besteuerung von Zinserträgen“ (im Folgenden kurz „EU-Zinsrichtlinie“ genannt) erließ. Der lange und schwierige Weg soll in der folgenden Tabelle chronologisch veranschaulicht werden:...
 

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