Kapitalgarantierte Produkte als Anlagealternative für die vermögende Privatkundschaft

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GRIN Verlag, Jan 13, 2010 - Business & Economics - 88 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,3, Hochschule Niederrhein in Krefeld (Mönchengladbach), Veranstaltung: Betriebswirtschaftliches externes Studium mit Präsenzphase (BESP), Sprache: Deutsch, Abstract: Das Börsengeschehen ging besonders turbulent in das neue Jahrtausend und auch die derzeitigen Börsenturbulenzen im Jahre 2007/2008 gehen an den meisten Anlegern nicht spurlos vorüber. Mit der sogenannten „Volksaktie“ und dem Börsengang der Telekom im Jahre 1996 sollte die breite Masse der Anleger eingestimmt werden auf die kommenden goldenen Börsenzeiten. Viele Kleinanleger zeichneten völlig ahnungslos, auch Mithilfe des Marketings (Aushängeschild Manfred Krug und Charles Brauer), die Telekom-Aktie und benutzten dafür ihre Spargroschen. Die große Ernüchterung kam dann in den Jahren 2001 bis 2003. Die Werte fast aller Aktien, insbesondere der High-Technologie und Internetbranche, fielen oft ins Bodenlose und die Kurse haben noch nicht annähernd den Wert des Jahres 2000 erreicht. Ende 2007 kam dann der nächste Schock. Die Subprime-Krise aus den USA, bei der die Immobilien in den USA weniger wert sind als bei Kreditvergabe und bei der das große Problem der weiter verkauften Darlehen aufgetreten ist, schwappt nach Europa und damit auch nach Deutschland. Wieder rutschen weltweit die Börsenkurse und kaum ein Anleger kennt die genauen Hintergründe. Der Anleger verliert wieder Geld. Anfang des Jahrtausends haben die Anleger immer häufiger den Wunsch geäußert, dass man doch gerne am Börsengeschehen teilnehmen wolle, aber die Verlustrisiken wollten und wollen die Anleger nicht mehr tragen. Da in der freien Marktwirtschaft das Prinzip Angebot und Nachfrage gilt, haben sich die Emittenten und die gut geschulten Mathematiker ans Werk gemacht und neue Produkte für eben diese Kundenwünsche entwickelt. Die Produkte, die in dieser Arbeit erläutert werden, sind alle nicht neu. Sie tragen aber trotzdem in der vorherrschenden Literatur entweder den Begriff „Finanzinnovation“ oder zumindest im Verkaufsprospekt und in der Werbung den Begriff „neu“ oder „modern“. Die Ideen zu diesen Produktkategorien (Geld einsetzen, Risiko eingehen und den gesamten eingesetzten Betrag zurückbekommen) sind eben nicht neu und die Pläne und Produktausgestaltungen gibt es schon sehr lange, nur war bis zu diesem Zeitpunkt der Nachfragemarkt nach dieser Produktkategorie nicht gegeben. Die Anleger dachten, dass die hohen Gewinne und unglaublichen Renditen ohne jegliches Risiko kommen würden. Erst nach der Einsicht, dass dies nicht möglich und die Börse keine Einbahnstraße ist, ist der Wunsch nach Absicherung und Teilnahme am Börsengeschehen in Kombination groß.
 

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I
3
II
5
III
22
IV
49
V
74
VI
75

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