Kapitalmarktinformationshaftung in Deutschland und den U.S.A.: §§ 37b, 37c WpHG und SEC Rule 10b-5

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GRIN Verlag, Jan 28, 2009 - Law - 41 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Andere Rechtssysteme, Rechtsvergleichung, Note: 12, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Juristische Fakultät), 74 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Well, we are against fraud, aren’t we?“ brachte Sumner Pike im Jahr 1942 vor die SEC, womit die U.S.A. erstmalig eine allgemeine Kapitalmarktinformationshaftung einführte. Mehr als 50 Jahre später ringen die Obergerichte und der BGH um die Nachwehen des Neuen Marktes, die nicht nur den Finanzplatz Deutschland, sondern auch die Anleger in ihrem Vertrauen auf die Integrität des Kapitalmarktes erheblich negativ beeinflusst haben. In einer Zeit, in der eine spezialgesetzliche Kapitalmarktinformationshaftung in Deutschland am nötigsten gebraucht wurde, hat die Rechtsprechung auf allgemeine Haftungsgrundsätze zurückgreifen müssen. Durch die Implementierung der §§ 37b, 37c WpHG hat der Gesetzgeber nunmehr eine Anspruchsgrundlage für fehlerhafte Ad-hoc-Meldungen geschaffen, der sich auch die Rechtsprechung in Zukunft bedienen soll. Wie dies geschehen soll und auf welche Probleme die Gerichte sowie Kläger- und Be-klagtenvertreter stoßen werden, ist Gegenstand dieses Beitrags. Zunächst erfolgt eine Einordnung der §§ 37b, 37c WpHG in das System der Kapitalmarktinformationshaftung (Kap. II.), um im Anschluss eine Auswahl der Regelungsprobleme der Anspruchsgrundlagen darzustellen (Kap. III.). In einer rechtsvergleichenden Umschau wird dar-aufhin die U.S.-amerikanische Kapitalmarktinformationshaftung skizziert und auf die §§ 37b, 37c WpHG projiziert (Kap. IV.).
 

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15 WpHG Rn 37c Abs 37c WpHG Ad-hoc Ad-hoc-Meldung Ad-hoc-Mitteilungen Ad-hoc-Publ Ad-hoc-Publizität Ad-hoc-Publizitätspflicht AktG aktienrechtlichen AktR und KMR Anlegerschutzes Ansicht Ansprüche Anspruchsberechtigte Anspruchsgrundlagen Anwendungsbereich aufgrund BAFin Bank Basic Inc Beschl BörsG BT-Drs Buck-Heeb causation damages deutschen dogmatische Einordnung DStR Emittenten Emittentenhaftung Emittentenleitfaden erheblichen ersatzfähigen Schadens Falschdarstellung fehlerhafte Ad-hoc-Meldungen Finanzinstrumenten Fischer zu Cramburg/Royé Fleischer FMFG fraud Gericht geschädigte Anleger Gesetzgeber Haftung des Emittenten haftungsbegründende Informationen insoweit KapAnlR KapInHaG Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz Kapitalmarkt Kapitalmarktrecht KapMuG Kausalität KK-WpHG Klein/Coffee KMRK Kümpel Levinson Loss/Seligman Managerhaftung market theory Markt Materiality Möllers Möllers/Leisch Mülbert/Steup München Musterverfahren Naturalrestitution Primärmarkt Prospekthaftung Publizitätspflichten Ratner/Hazen Rechtsprechung Regelungsziel Rössner/Bolkart Sarbanes Oxley Act Schadensberechnung Schadensersatz Schadensersatzanspruch Schadensersatzhaftung SEA Sec SEC Rule 10b-5 Securities Sekundärmarkt Sethe Soderquist/Gabaldon SOX Sec spezialgesetzliche Tatbestandsmerkmal Thomas M. J. U.S. Supreme Court U.S.-amerikanische Kapitalmarktinformationshaftung U.S.-amerikanischen Unternehmensfinanz Veil Vertrauenshaftung vorbenannten weitergehend Wertpapiere WpHG Komm Zimmer

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