Karl Homann - Fortsetzung der Ethik mit besseren Mitteln: Anwendung auf den Fall Enron

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GRIN Verlag, Mar 21, 2007 - Business & Economics - 22 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 1,3, Universität Hohenheim (Institut für Kulturwissenschaften), Veranstaltung: Konzepte der Wirtschafts- und Unternehmensethik, Hauptseminar, 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Die Notwendigkeit der Gewinnmaximierung in der Unternehmung Unternehmen haben viele Ziele, wobei unter Ökonomen die Frage, ob Unternehmen nur nach dem Gewinnmaximierungskalkül1 agieren sollten, umstritten ist. Ohne an dieser Stelle partialanalytische mikrökonomische Studien zu bemühen, herrscht in den Wirtschaftswissenschaften Einigkeit darüber, dass Unternehmen vor allem langfristig Gewinne maximieren sollten, um am Markt bestehen zu können2. Denn nur Unternehmen, die Profit erzielen, können sich noch andere Ziele leisten. Wenn nun Gewinnmaximierung das Oberziel einer Unternehmung ist, dann stellt sich die Frage, nach welchen Gesichtspunkten man andere Unternehmensziele bewerten soll. Wenn man ein wertfreies Bewertungsmodell für die Analyse von Handlungsmustern und -zielen sucht, dann bietet es sich an, Interaktionen und Zielformulierungen auf Kosten- und Nutzenüberlegungen hin zu untersuchen. Dieser ökonomische Ansatz3 eines Gary Becker bietet die Möglichkeit, systematisch über Vorteilsüberlegungen zu Erkenntnissen von interagierenden Wirtschaftssubjekten und Handlungssituationen jedweder Art zu gelangen4. Das Ethikkonzept von Homann baut auf solchen Vorteils- und Anreizüberlegungen auf, um darüber hinaus aufzuzeigen, wie z.B. konfligierende Interessen ökonomisch sinnvoll überwunden werden können. Wenn eine Unternehmung ihren Gewinn maximieren will und die Arbeitnehmerschaft konträre Interessen verfolgt, dann gilt es nach Homann einen derartigen Rahmen an Regeln zu gestalten, der die Anreizstrukturen beider Parteien berücksichtigt, um Kooperationsgewinne zu erzielen.
 

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Contents

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III
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IV
2
V
3
VI
6
VII
7
VIII
9
IX
11
X
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XI
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Common terms and phrases

1Vgl 2.2 Dilemmastrukturen 2.3 Anreize 2.4 Überwindung 2Homann/Suchanek Ökonomik 2Vgl 3.1 Die Liaison 3.2 Die Konsolidierungskreisproblematik 3.3 Anreizbedingungen 3Vgl 4Vgl 5Vgl 6Vgl Akteure Anbieter Anhangsangaben Anreizbedingungen im Fall Anreize und Wettbewerb Anreizüberlegungen Arthur Andersen Aßländer Ökonometrische Aßländer Watchdogs aufgrund Ausbeutungsrisiken Becker Ökonomische beide Spieler Benston Money bestehen Bilanzpolitik Dilemmastrukturen und Wettbewerb Ebda eigenen Eigenkapital Energy Regulatory Enron zu Beginn Enron-Aktien Enron´s Enrons Geschäftspolitik Ethikkonzept Fall Enron FASB Fastow Federal fordert der Wettbewerb Gefangenendilemma generieren gestehen leugnen Handlungen Handlungsethik Handlungssituation Herdzina Wettbewerbspolitik Homann Wirtschaftsethik Homann/Blome-Drees Wirtschaftsethik Homman Institutionenethik als Primat Kartellamt Konsolidierung Konzernabschluss Kooperationsgewinne Liaison von Kontroll marktwirtschaftliche Mikroökonomie Notwendigkeit der Gewinnmaximierung Nutzenzuwächse Ordnungsethik Ordnungsrahmens im Fall ordnungstheoretischen Ansatz Pindyck/Rubinfeld Primat für ethisches Rahmenordnung Rechnungslegung Regelverfolgung Situation Smith sowie nicht-staatlichen Kontrollen SPE-Aktivitäten SPE´s SPEs Spielregeln staatlichen sowie nicht-staatlichen Strukturen Tatsache Überwindung von Dilemmastrukturen Unternehmen Unternehmensführung US-GAAP Versagen des Ordnungsrahmens wahre Ertragslage Wettbewerbsmärkte Wirtschaftlich unabhängig Wirtschaftssubjekte Wohlfahrtsgewinne Zweckgesellschaft

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