Karls Weg zur Krone: Das Scheitern eines Herzogs von Burgund

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GRIN Verlag, 2011 - 92 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,7, Universitat Siegen, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll die Frage geklart werden, welche Voraussetzungen es waren, die Karl im Gegensatz zu seinem Vater so konsequent nach der Kaiserwurde streben liessen und worin letztlich sein Scheitern begrundet lag. Um eine umfassende Beantwortung der recht komplexen Fragestellung zu ermoglichen wird im ersten Teil das Erbe Philipps des Guten untersucht, welche territoriale, finanzielle und militarische Ausgangssituation bei Karls Herrschaftsantritt vorlag und wie sich Burgund unter ihm veranderte. Zwecks Vollstandigkeit ist es notwendig, auch Philipps Ambitionen zur Kaiserwurde zumindest kurz zu untersuchen und zu erortern, warum er diese letztlich nicht erreichte. Im zweiten Teil wird das politische Verhaltnis Burgunds zu den umgebenden Machten Frankreich, England, Heiliges Romisches Reich und - ein Sonderfall - der Eidgensossenschaft untersucht, da besonders die aussenpolitische Stabilitat Burgunds unerlasslich fur eine starke Verhandlungsposition des Herzogs war. Naturlich muss auch die Frage beantwortet werden wie es Karl gelang sein Herzogtum aus der Abhangigkeit des franzosischen Konigshauses zu losen. Die Verhandlungen von Trier werden im dritten Abschnitt dargestellt und bilden sicherlich den Hohepunkt der Bestrebungen Karls des Kuhnen auf dem Weg zur Kaiserkrone. Hierbei werden vor allem die Selbstdarstellung des Herzogs sowie die Frage nach dem Entscheidungstrager der Verhandlungen von Interesse sein. Im letzten Teil wird der Strategiewechsel des Herzogs nach Scheitern der Verhandlungen und die daraus resultierenden Folgen untersucht, die letztlich zum Untergang Burgunds fuhrte
 

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