Karriere! — Kinder, Küche?: Zur Reproduktionsarbeit in Familien mit qualifizierten berufsorientierten Müttern

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VS Verlag für Sozialwissenschaften, Nov 25, 2005 - Social Science - 444 pages
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Der Anteil verheirateter Mutter am Erwerbsleben steigt kontinuierlich. ' Dabei kehren nicht nur immer mehr Frauen nach einer (immer ktirzeren) Familienphase in das Erwerbsleben zurucI2; die "Revolution der vielen kleinen Schritte,,3 be ztiglich des Geschlechterverhaltnisses bzw. der Wahrnehmung der Frauenrolle fiihrt dazu, dass fur Frauen die Verwirklichung des Berufswunsches noch vor der 4 Grundung einer Familie erste Prioritat hat. Berger und Sopp (1992) wei sen nach, dass sich die Erwerbsverlaufsmuster der jungen Frauen denen der Manner 5 angleichen. Dieses "Mehr" der Frauen in der Erwerbsarbeit wird nicht anna hemd durch ein "Mehr" der Manner bei der reproduktiven Arbeit ausgeglichen. 6 Gesellschaftlich fuhrt dies zu einer verstarkten "Dominanz der Erwerbsarbeit,,7, die durch einen tiefgreifenden Strukturwandel des beruflichen Sektors und der 1 Siehe z. B. : Nave-Herz, Rosemarie (1992): Frauen zwischen Tradition und Modeme. Bielefeld: Kleine 2 Vgl. z. B. : Kurz, Karin (1998): Das ErwerbsverhaIten von Frauen in der intensiven Familienphase. Ein Vergleich zwischen MUttem in der Bundesrepublik und in den USA. Opladen: Leske + Budrich, S. 23 1'. Lauterbach, Wolfgang (1991): Erwerbsmuster von Frauen. Entwicklungen und Veranderun gen seit Beginn dieses Jahrhunderts. In: Mayer, Karl Ulrich; Allmendinger, Jutta; Huinink, Johannes (1991): Yom Regen in die Traufe: Frauen zwischen Beruf und Familie. Frankfurt a. M. et al. : Cam pus: S. 47 fT. 3 Beck-Gemsheim, Elisabeth (1983): Yom "Dasein flir andere" zum Anspruch auf ein StUck "eigenes Leben". Soziale Welt, 34, 3, S. 307 - 340 4 Beck, Ulrich & Beck-Gemsheim, Elisabeth (1990): Das ganz normale Chaos der Liebe. Frankfurt a.

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About the author (2005)

Marianne Dierks ist Leiterin des Unternehmensbereichs Aus- und Weiterbildung in der Kaiserswerther Diakonie in Düsseldorf.

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