Karriere im Unternehmen - Mikropolitische Einflüsse

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GRIN Verlag, 2011 - 68 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 2,3, Freie Universitat Berlin (Institut fur Management, Organisation und Fuhrung), Veranstaltung: Organisation - Strukturen und Prozesse, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein klar definierter Weg des organisationalen Aufstiegs ist in der heutigen Zeit nicht mehr zu erkennen, denn die gegenwartige Karriere ist gepragt durch den zunehmenden Verlust an Sicherheit und Verlasslichkeit. In der vorliegenden Arbeit sollen unter anderem folgende Fragen diskutiert und beantwortet werden: Warum ist gerade Herr X, oder warum Herr Y und nicht Frau Z befordert worden? War derjenige wirklich schon an der Reihe? Was steckt hinter den organisationalen Prozessen und worauf begrunden sich bestimmte Strukturen? Die Folge sind haufig vage Vermutungen oder Verweise auf erbrachte Leistungen bzw. das Lebensalter. Scott-Morgan weist darauf hin, dass Organisationen aus einem parallelen Komplex geschriebener und ungeschriebener Gesetze bestehen, sodass eine erfolgreiche Karriere auch mit dem Beherrschen der heimlichen Spielregeln steht und fallt. Ferner verweisen Schiffinger und Steyrer infolge einer empirischen Studie darauf, dass sogar ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem Einsatz mikropolitischer Taktiken und dem Aufstiegserfolg zu finden ist. Unter mikropolitischem Verhalten verstehen sie dabei all jene Formen der Beeinflussung, die letztlich zu einer Maximierung des eigenen Nutzens, der Vermehrung von Macht und Einfluss und vor allem zu einem beschleunigten Aufstieg fuhren. Dabei gilt es mikropolitisches Handeln zu unterscheiden: Einerseits gibt es Strategien, die eher die Bundelung von individuellen Verhaltensweisen, und Taktiken, die stark situations- und kontextabhangig das konkrete Handeln beschreiben. Andererseits spielt auch die individuelle, universelle und zeitlich stabile Personlichkeit eine groe Rolle. Das mikropolitische Verhalten von Mannern und Frauen unterscheidet sich nur marginal, j
 

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Contents

Inhaltsverzeichnis
1
Mikropolitische Strategien und Taktiken zur erfolgreichen Karrierepolitik
13
Kritische Bewertung und Zusammenfassung
46
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Abbildung Akteur Aktivitäten Allcorn Allport Anciennitätsprinzip Anmerkung des Verfassers aspektualen aufgrund Aufstieg Baitsch beeinflussen Beförderungen beispielsweise Berthel beruflichen besonders bestimmte Beziehungen Birkenbihl Blickle Bluff Bosetzky Bosetzky/Heinrich career Chancen Dammann Don Corleone-Prinzip eigenen Einfluss Einflusstaktiken Elšik Empathie empirischen Studie erfolgreiche Karriere extrinsischen Fähigkeit folgende Frauen Friedberg gilt Granovetter Handeln häufig heimlichen Spielregeln Henn Hennig/Jardim hierarchischen Hrsg Humankapital Impression Management individuellen Individuum Informationen informelle Interessen Karrierepolitik Kollektiv Kommunikation Kompetenz Liebert Lügen Machiavellist Macht Männer männliche Menschen Mentor Mentor-Protégé-Beziehungen mentoring mikropolitische Strategien mikropolitische Taktik Möglichkeiten Mummendey muss Narzissmus Narzisstische Persönlichkeiten narzisstischen Persönlichkeitsstörungen negativen Nepotismus Neuberger Opladen Organisation organisationale Karriere Organisationspsychologie Organisationstheorien Ortmann Persönlichkeitstyp politischen positiv Protégé Prozesse Puzo Rastetter Regeln Ressourcen Schiffinger/Steyrer Schiffinger/Strunk Schreyögg Schwertfeger Scott-Morgan Seilschaft Selbstbild Selbstwert Senioritäts Senioritätsprinzip sexuellen sodass Soft Skills soll somit sozialen Sozialisation Staehle starke Stereotype Stetter Strategien und Taktiken subjektiven Rechts taktisch überarbeitete und erweiterte Unternehmen Unterschied Verhalten Vertiefung weibliche weist weitere Ziel zufolge

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