Katholische Konfessionalisierung am Beispiel Bayerns

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GRIN Verlag, Jun 10, 2005 - History - 22 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,9, Universität Leipzig (Historisches Seminar), 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschehnisse, Ereignisse und Entwicklungen Bayerns beeinflussten schon immer beträchtlich die Geschichte des deutschen Volkes. In dieser Arbeit „Katholische Konfessionalisierung: Das Beispiel Bayern“ sollen die Jahre 1555-1618 in einen chronologischen Ablauf aufgezeigt und dabei die politischen, gesellschaftlichen, militärischen und religiösen Entwicklungen analysiert und auch interpretiert werden. Augenmerk liegt dabei auf den Versuch, den von Heinz Schilling und Wolfgang Rein hard geprägten Begriff der „Konfessionalisierung“ bzw. „Katholischen Konfessionalisierung“ anhand Bayerns zu beweisen und den veralteten Begriff der „Gegenreformation“ zu wiederlegen oder wenigstens als Teilelement des übergeordneten Begriffs der „Konfessionalisierung“ darzustellen. Die gegenwärtige Forschungslage auf diesem Gebiet ist schon weit vorangeschritten, wie besonders die Werke von Heinrich Schmidt „Konfessionalisierung im 16. Jahrhundert“ und Ernst Koch „Das konfessionelle Zeitalter- Katholizismus, Luthertum, Calvinismus“ zeigen, die dadurch einen besonderen Stellenwert in meiner Arbeit erhalten haben. Dennoch sind viele Lücken und Kritikpunkte in den letzten Jahren an den bisherigen Ergebnissen und Thesen aufgetaucht, welche besonders auf den Gesichtspunkt der Einflussnahme auf die „Konfessionsbildung“ von der Unterschicht abzielen oder zumindest der unteren Schicht einen höheren Stellenwert einräumen wollen. Die Arbeit möchte ihren geographischen Rahmen nicht nur auf den süddeutschen Raum beschränken, sondern führt auch Entwicklungen in anderen deutschsprachigen und europäischen Gebieten auf, welche direkt oder auch nur indirekt von den tiefgreifenden Veränderungen in Bayern beeinflusst wurden. Dadurch soll ein Gesamtbild der konfessionellen Entwicklungen auf europäischen Boden entstehen. Die Arbeit soll verdeutlichen wie es von den, von vorneherein auf Widerstand stoßenden Kompromiss des Augsburger Religionsfriedens 1555 zu den schrecklichsten und längsten Krieg der Menschheitsgeschichte kommen konnte, den Dreißigjährigen Krieg 1618. Die Fragestellungen die versucht werden zu beantworten und zu klären, umfassen dabei einen breit gefächerten Raum. Im Mittelpunkt stehen dabei aber zentrale Fragen wie: Was bedeutet überhaupt Konfessionalisierung? Wie sahen die ersten Jahre nach den Augsburger Religionsfrieden aus? Durch welche Maßnahmen trieben die Herrscher Bayerns die Konfessionalisierung voran? Welche Einflussfaktoren kamen von außen? Aber auch: [...]
 

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