Kennzeichnung und Beurteilung der Balanced Scorecard

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GRIN Verlag, Aug 20, 2009 - Business & Economics - 21 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1,3, Hochschule Bremen, Sprache: Deutsch, Abstract: Das derzeitige Unternehmensumfeld ist durch eine zunehmende Komplexität und Dynamik gekennzeichnet. Veränderte Wettbewerbssituationen und neue Märkte zwingen die Unternehmen zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Um auf diese Veränderungen erfolgreich und zukunftsorientiert reagieren zu können, muss das Unternehmen über geeignete Führungs- und Steuerungsinstrumente verfügen. Ein solches Instrumentarium stellt die von Robert S. Kaplan und David P. Norton entwickelte Balanced Scorecard (BSC) dar. Um jedoch die BSC in Bezug auf die Notwendigkeit und Aktualität besser beurteilen zu können, ist es wichtig, die Hintergründe der Entwicklung zu betrachten. Bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Wirtschaft durch das Industriezeitalter bestimmt. Der Fokus der Unternehmen lag auf der Massenproduktion von Gütern und die Strategien beruhten auf überwiegend materiellen Einflussfaktoren. Zu dieser Zeit waren betriebliche Steuerungssysteme sehr stark durch monetäre Kennzahlensysteme geprägt. Mit dem anschließenden Beginn des Informationszeitalters veränderten sich auch die Wettbewerbssituationen. Faktoren wie Kundenbeziehungen, Dienstleistungen oder die Qualifikation der Mitarbeiter wurden zu entscheidenden Größen für den Erfolg eines Unternehmens. Um den neuen Anforderungen gerecht werden zu können, entstanden immer neue Kennzahlensysteme, allerdings fehlte meist eine direkte Verbindung zur Unternehmensstrategie. Auch Aussagen über zukünftige Wettbewerbssituationen blieben aufgrund der Vergangenheitsorientierung meist unberücksichtigt. Vor diesem Hintergrund war es das Ziel eines Forschungsprojekts von den beiden Harvard-Professoren Robert S. Kaplan und David P. Norton ein Kennzahlensystem zu entwickeln, das die gesamte Wertschaf-fung eines Unternehmens adäquat abbildet. Erstmalig in einem Beitrag der Zeitschrift „Harvard Business Review“ veröffentlichten die beiden Wissenschaftler im Jahre 1992 ihre Studie. Die nun der Öffentlichkeit präsentierte BSC bestand aus einem ausgewogenen Set von finanziellen und nicht finanziellen Messgrößen. Die bisher stark kritisierte rein finanzielle Perspektive wurde um eine Kunden-, eine Prozess- und eine Potenzialperspektive ergänzt. Die BSC ermöglichte es nun, finanzielle und nicht finanzielle Einflussfaktoren, Früh- und Spätindikatoren sowie kurz- und langfristige Ziele in einem Instrumentarium zusammenzuführen.
 

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3.1 Die Perspektiven 3.1.2 Kundenperspektive 4.1 Implementierungsstand anhand Abschnitt Friedag anhand des Bauunternehmens Anhangverzeichnis Anteil Ausgewogenheit Balanced Scorecard Bauunternehmens Rockwater beispielsweise Betriebsklima Betriebsprozess BSC anhand BSC-Einführung BSC-Konzept BSC-Perspektiven Camphausen definiert Desweiteren drei Großunternehmen methodisch effektives Instrumentarium Einflussfaktoren Einführung der Balanced Einsatzes einer Balanced empirischer Studien Empowerment entwi Entwicklung und Implementierung Erfolg Finanz finanzielle Perspektive Finanzperspektive fünf Phasen ganzheitlichen Controlling geeignete Kennzahlen Grundlagen der Balanced Grundzüge eines ganzheitlichen Harvard Business Manager Hierarchieebenen hierzu Anhang Horváth Implementierungsstand anhand empirischer Implementierungsstand der Balanced Innovationsprozesses internen Prozessperspektive Kausalitäten Kennzahlen sollte Kennzahlensystem Kennzahlensysteme Kunden Kundenbeziehungen Kundensegment Kundenzufriedenheit Leistung stimulieren Markt Maßnahmen Matlachowsky Messgrößen methodisch ihre Leistung Mitarbeiter Mögliche Kennzahlen monetäre neuer Produkte Norton Notwendigkeit und Aktualität Potenzialperspektive Projektrentabilität Prozess-Wertkette Rockwater Management Rockwaters strategische Ziele Rüth Schneider Scorecard in fünf Scorecard in Versicherungen Scorecard zum Erfolgsplan somit strategisches Controlling Strategisches Management Umsetzung universelles Managementinstrument Unternehmensführung und strategisches Unternehmensstrategie Ursache-Wirkungskette verschiedenen Perspektiven Viele Unternehmen wertorientierte Wesenauer Wettbewerbssituationen Zielsegmente

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