Kierkegaards Einfluss und Motive des versäumten Lebens bei Max Frisch

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GRIN Verlag, 2007 - 44 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universitat Wien (Vergleichende Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar WS 2004, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Frisch rezipiert Kierkegaard, schreibt drei Romane, entwirft drei Hauptfiguren. Alle drei versaumen uber der Moglichkeit die Wirklichkeit haben Angst ihre Freiheit zu verlieren und mussen erst lernen, dass Freiheit nur in der konkreten Wahl, d.h. in der selbst gewahlten Einschrankung wirklich wird., Abstract: Zwei Existenzmoglichkeiten nach Soren Kierkegaard, das asthetische und das ethische Stadium werden in der Arbeit vorgestellt. Der Sprung ins Religiose (das dritte Stadium bei Kierkegaard) wird dabei ausgeblendet, weil er in den Kategorien des versaumten Lebens nicht auftaucht und von Max Frisch (anders als bei Kierkegaard) nicht als Losung prasentiert wird. In einem zweiten Schritt wird der Zusammenhang zwischen Schriftstellerexistenz, Kunstlerdasein und Literatur dargestellt. Der zweite Teil nennt funf Motive eines versaumten Lebens, die in einem dritten Teil in Bezug auf Max Frischs Romane "Mein Name sei Gantenbein," "Homo faber" und "Stiller" behandelt werden. Dabei habe ich mich an der Dissertation von Kerstin Guhne-Engelmann orientiert. Abschlieend versuche ich in einer kurzen Synopse der drei Romane, Gemeinsamkeiten zwischen den drei Protagonisten zu verdeutlichen. Max Frisch hat das Motiv des versaumten Lebens in alle seine Romane verpackt. Das Thema hat ihn auch in seinem eigenen Leben beschaftigt. Einerseits hatte er den Wunsch, den Kunstler in sich zu akzeptieren, andererseits qualte ihn das Gefuhl, uber der Schriftstellerei sein eigenes Leben zu versaumen. Der Dichter ist als Asthet eben selber eine gefahrdete Existenz, schwebt in Angst sein eigenes Leben, sich selbst zu verlieren. Aber auch Menschen, die eine Flucht ins Lesen antreten und uber den erzahlten Geschichte ihre eigene Geschichte
 

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