'Kinder der Not': Die Kartellproblematik seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universitat Bamberg (Wirtschafts- und Innovationsgeschichte), Veranstaltung: Formen der Marktregulierung vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ehe sich diese Arbeit mit dem Ursprung und der Entwicklung des deutschen Kartellwesens im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts befasst, ist es zuvor notig die wesentliche Eigenschaften eines Kartells zu beschreiben. Damit einher geht der Versuch Kartelle gegenuber anderen Formen der wirtschaftlichen Vereinigungen abzugrenzen. Hierfur wurde das Beispiel der mittelalterlichen Zunfte gewahlt. Der Hauptteil der Arbeit befasst sich inhaltlich dann vor allem mit dem deutschen Kartellwesen an sich. Es sollen jene Bereiche der Wirtschaft aufgezeigt werden, die in besonderem Mae von der Kartellierung betroffen waren. Zudem spielt auch die Haltung des preuischen Staates, sowie die offentliche Meinung im Bezug auf das Kartellwesen innerhalb der Untersuchung immer wieder eine wichtige Rolle. Um einen genaueren Einblick in den Aufbau eines Kartells zu ermoglichen soll dieser anhand des Beispiels des Rheinisch-Westfalischen Kohlensyndikats verdeutlicht werden, ehe es um die Entstehung der Kartelldebatte geht. Der Schlussteil fasst die gemachten Ergebnisse noch einmal zusammen und versucht zudem die Entstehung und Wandlung der Kartellproblematik in den wesentlichen Punkten aufzuzeigen. Die groe Fulle an Literatur, die sich seit seiner Entstehung mit dem deutschen Kartellwesen beschaftigt, ist ein weiteres Indiz fur die Pragnanz des gesamten Themenkomplexes. Wesentliche Orientierungspunkte zur Erstellung der vorliegenden Arbeit lieferten vor allem die Arbeiten von Liefmann, Pohl, Wengenroth und Maschke. Auch die Gesamtubersichten zur deutschen Wirtschaftsgeschichte von North oder Abelshauser haben zu einer besseren Einordnung des Themas in den historischen und
 

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