Kindheit und medialer Wandel: Hexenbilder, Hexenvorstellung von Grundschülern als Voraussetzung für fächerverbindenden Unterricht in den Klassenstufen 3 und 4

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GRIN Verlag, 2007 - 112 pages
Examensarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,3, Universität Erfurt, 62 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Zu Beginn werden wir uns mit dem veränderten kindlichen Medienverhalten auseinandersetzen und die Priorität des Genres "Märchen" hervorheben. Im weiteren Verlauf der Arbeit betrachten wir die Figur der Hexe im Märchen, in den Volkserzählungen und in der modernen Kinder- und Jugendliteratur. Die Auswertung zahlreicher Texte und Bilder von Kindern stellt den wesentlichen Teil der Arbeit dar. Dies erfolgt sowohl aus dem innerschulischen, als auch aus dem außerschulischen Kontext heraus. Ellen Kammler wird in diesem Zusammenhang die ersten und zweiten Jahrgangsstufen analysieren und Silvana Lehmann die dritten und vierten Klassen. Abschließend setzen wir uns mit den gewonnenen Ergebnissen auseinander beziehungsweise reflektieren darüber und geben einen Einblick auf Möglichkeiten der fächerverbindenden Umsetzung in der Schule.
 

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Page 8 - Es war einmal ein altes Schloß mitten in einem großen dicken Wald, darinnen wohnte eine alte Frau ganz allein, das war eine Erzzauberin.
Page 9 - Haus verlassen hatten. Sie fingen wieder an zu gehen, aber sie gerieten immer tiefer in den Wald, und wenn nicht bald Hilfe kam, so mußten sie verschmachten. Als es Mittag war, sahen sie ein schönes schneeweißes Vöglein auf einem Ast sitzen, das sang so schön, daß sie stehenblieben und ihm zuhörten.
Page 9 - Ast sitzen, das sang so schön, daß sie stehen blieben und ihm zuhörten. Und als es fertig war, schwang es seine Flügel und flog vor ihnen her, und sie gingen ihm nach, bis sie zu einem Häuschen gelangten, auf dessen Dach es sich setzte, und als sie ganz nah herankamen, so sahen sie, daß das Häuslein aus Brot gebaut war und mit Kuchen gedeckt; aber die Fenster waren von hellem Zucker. »Da wollen wir uns dran machen«, sprach Hansel, »und eine gesegnete Mahlzeit halten.
Page 10 - Gretel, rüttelte sie wach und rief »steh auf, Faulenzerin, trag Wasser und koch deinem Bruder etwas Gutes, der sitzt draußen im Stall und soll fett werden. Wenn er fett ist, so will ich ihn essen...
Page 9 - Als es mittag war, sahen sie ein schönes schneeweißes Vöglein auf einem Ast sitzen, das sang so schön, daß sie stehen blieben und ihm zuhörten. Und als es fertig war, schwang es seine Flügel und flog vor ihnen her, und sie gingen ihm nach, bis sie zu einem Häuschen gelangten, auf dessen Dach es sich setzte, und als sie ganz nah...
Page 33 - Da schüttelte es den Baum, daß die Äpfel fielen, als regneten sie, und schüttelte, bis keiner mehr oben war; und als es alle in einen Haufen zusammengelegt hatte, ging es wieder weiter. Endlich kam es zu einem kleinen Haus, daraus guckte eine alte Frau. Weil sie aber so große Zähne hatte, ward ihm angst, und es wollte fortlaufen. Die alte Frau aber rief ihm nach: „Was fürchtest du dich, liebes Kind? Bleib bei mir! Wenn du alle Arbeit im Hause ordentlich tun willst, so soll dir's gut gehn.
Page 9 - Gretel legten sich hinein und meinten, sie wären im Himmel. Die Alte hatte sich nur so freundlich angestellt, sie war aber eine böse Hexe, die den Kindern auflauerte, und hatte das Brothäuslein bloß gebaut, um sie herbeizulocken. Wenn eins in ihre Gewalt kam, so machte sie es tot, kochte es und aß es, und das war ihr ein Festtag. Die Hexen haben...

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