Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur: Pippi, Ronja und Co. im Grundschulunterricht

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GRIN Verlag, 2007 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Didaktik, Note: 1, Universitat Augsburg, Veranstaltung: Proseminar: 'Aktuelle Kinder- und Jugendliteratur', 18 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Arbeit, erst allgemein uber Kinderbuchklassiker und ihre Merkmale, dann die Vorstellung einiger bekannter Klassiker, zum Schluss Vorschlage, wie man Pippi Langstrumpf und Der Froschkonig im Unterricht behandeln konnte. Die Arbeit umfasst etwa 16 Seiten, der Anhang 17 Seiten., Abstract: Die folgende Arbeit widmet sich Fragen rund um Einstellungen und Bewertungskriterien gegenuber nicht- muttersprachlicher Sprachkompetenz. Dies kann die Bewertungsmassstabe bei der Benotung von fremdsprachlichen Arbeiten durch Sprachlehrer/innen im schulischen oder universitaren Kontext ebenso umfassen, wie z.B. die Untersuchung der Reaktionen und Einstellungen von Muttersprachlern gegenuber Ausserungen in ihrer Sprache, die von nichtmuttersprachlichen Sprechern produziert werden. Klarerweise handelt es sich bei 'Bewertungen und Einstellungen' um schwer messbare, teilweise subjektive Grossen und es wird zu untersuchen sein, wie die gefundenen Ergebnisse in der Praxis des Sprachlernens umgesetzt werden konnen. Zwar soll es hier nicht in erster Linie um 'Fehlerlinguistik oder Sprachbewertung' als solches gehen, sondern vielmehr um die Einstellungen verschiedener (Sprach-)Gruppen wie Muttersprachlern, Nicht-Muttersprachlern, Lehrern und Laien etc. gegenuber mundlichen oder schriftlichen Ausserungen von nichtmuttersprachlichen Personen. Bei den Untersuchungen zu diesem Themenfeld, auf die ich mich im Folgenden stutzen werde, spielt jedoch der 'Fehler' zumeist eine zentrale Rolle: Beinahe samtliche Studien, die ab den spaten Siebzigern und fruhen Achtzigern zu Fragen der Sprachbewertung von fremdsprachlichen (L2-) (vom Englischen "second language," d.h. die erste Fremdsprache neben der Muttersprache) Ausserungen angestellt wurden, gingen vom Fehler des"
 

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Page 16 - Rings um das Schloß aber begann eine Dornenhecke zu wachsen, die jedes Jahr höher ward und endlich das ganze Schloß umzog und darüber hinauswuchs, daß gar nichts mehr davon zu sehen war, selbst nicht die Fahne auf dem Dach.
Page 16 - In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat, lebte ein König, dessen Töchter waren alle schön, aber die jüngste war so schön, daß die Sonne selber, die doch so vieles gesehen hat, sich verwunderte, so oft sie ihr ins Gesicht schien.
Page 16 - Hansel, streck deine Finger heraus, damit ich fühle, ob du bald fett bist. ' Hansel streckte ihr aber ein Knöchlein heraus, und die Alte, die trübe Augen hatte, konnte es nicht sehen und meinte, es wären Hansels Finger, und verwunderte sich, daß er gar nicht fett werden wollte.
Page 16 - was machst du da?" „Ich spinne", sagte die Alte und nickte mit dem Kopf. „Was ist das für ein Ding, das so lustig herumspringt?" sprach das Mädchen, nahm die Spindel und wollte auch spinnen. Kaum hatte sie aber die Spindel angerührt, so ging der Zauberspruch in Erfüllung, und sie stach sich damit in den Finger. In dem Augenblick aber, wo sie den Stich empfand, fiel sie auf das Bett nieder, das da stand, und lag in einem tiefen Schlaf.
Page 16 - Bett lag, kam er gekrochen und sprach: „ich bin müde, ich will schlafen so gut wie du. Heb mich herauf, oder ich sag 's deinem Vater. „Da ward sie erst bitterböse, holte ihn herauf und warf ihn aus allen Kräften wider die Wand: „Nun wirst du Ruhe haben, du garstiger Frosch".
Page 16 - Der Vater aber freute sich, denn es war ihm zu Herzen gegangen, daß er sie so allein zurückgelassen hatte. Nicht lange danach war wieder Not in allen Ecken, und die Kinder hörten, wie die Mutter nachts im Bette zu dem Vater sprach: »Alles ist wieder aufgezehrt, wir haben noch einen halben Laib Brot, hernach hat das Lied ein Ende. Die Kinder müssen fort, wir wollen sie tiefer in den Wald hineinführen, damit sie den Weg nicht wieder herausfinden; es ist sonst keine Rettung für uns.
Page 16 - Sonne selber, die doch so viel gesehen hat, sich verwunderte, sooft sie ihr ins Gesicht schien. Nahe bei dem Schlosse des Königs lag ein großer dunkler Wald, und in dem Walde unter einer alten Linde war ein Brunnen: Wenn nun der Tag recht heiß war, so ging das Königskind in den Wald und setzte sich an den Rand des kühlen Brunnens...
Page 16 - Es ging aber die Sage in dem Land von dem schönen schlafenden Dornröschen; denn so ward die Königstochter genannt, also daß von Zeit zu Zeit Königssöhne kamen und durch die Hecke in das Schloß dringen wollten. Es war ihnen aber nicht möglich; denn die Dornen, als hätten sie Hände, hielten fest zusammen, und die Jünglinge blieben darin hängen, konnten sich nicht wieder losmachen und starben eines jämmerlichen Todes.
Page 16 - Da fing sie an zu weinen und weinte immer lauter und konnte sich gar nicht trösten. Und wie sie so klagte, rief ihr jemand zu : »Was hast du vor, Königstochter, du schreist ja, daß sich ein Stein erbarmen möchte.
Page 16 - sei getrost, liebes Schwesterchen und schlaf nur ruhig ein, Gott wird uns nicht verlassen," und legte sich wieder in sein Bett. Als der Tag anbrach, noch ehe die Sonne aufgegangen war, kam schon die Frau und weckte die beiden Kinder: „steht auf, ihr Faulenzer, wir wollen in den Wald gehen und Holz holen.

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