Klaus Nomi - Androgyny beyond Androgyny

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GRIN Verlag, Oct 9, 2006 - Music - 19 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Veranstaltung: Androgynität - Stimme - Identität. Zur Konstruktion von Gender in der Vokalmusik, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Countertenor Klaus Nomi, der in den 1970er und in den frühen 1980er Jahren als Star der New Yorker Underground New Wave-und Punk-Bewegung gefeiert wurde, bis er 1983 als eines der ersten prominenten AIDS-Opfer starb. Die Arbeit muss im Zusammenhang mit dem Seminar „Androgynität - Stimme -Identität. Zur Konstruktion von Gender in der Vokalmusik“ gesehen werden und folgt demnach der im Seminar vorgegebenen Dreiteilung: (1) Biografie, (2) Image und Maske: äußere Erscheinung und (3) Stimme: innere Disposition. Im ersten Teil der Arbeit wird folglich ein Abriss von Klaus Nomis Biografie gegeben (Kapitel 2.), der sich in weiten Teilen auf Andrew Horns Dokumentation The Nomi Song stützt. Die Biografie einer Person ist meist ein entscheidendes identitätsstiftendes Moment. Klaus Nomis Biografie ist somit von Bedeutung für die nachfolgenden Kapitel. Klaus Nomis Selbstinszenierung, sowie sein Image und seine Maske, werden im zweiten Teil der Arbeit untersucht (Kapitel 3.). Hier soll zunächst Klaus Nomis äußere Erscheinung allgemein, sowie beispielsweise auch die Bedeutung seines Namens Nomi besprochen werden (Kapitel 3.1.). In einem weiteren Abschnitt werden dann die Konzepte von Androgynität (Kapitel 3.2.1.) und Identität (Kapitel 3.2.2.) vorgestellt. Diese Abschnitte stützen sich in weiten Teilen auf Judith Butlers Werke Das Unbehagen der Geschlechter und Körper von Gewicht. In Kapitel 3.2.3. werden dann diese beiden Konzepte auf Klaus Nomis Selbstinszenierung bezogen. Klaus Nomis Inszenierung auf der Bühne wird beispielhaft anhand eines Auftritts, nämlich einer Performance der Arie Mon coeur s’ouvre a ta voix aus der Oper Samson et Delilah von Camille Saint-Saëns, beschrieben (Kapitel 3.3.). In diesem Abschnitt werden außerdem Publikumsreaktionen kurz dargestellt. Kapitel 4 der Arbeit beschäftigt sich mit Klaus Nomis Stimme und seiner inneren Disposition. Dabei wird zunächst Klaus Nomis Stimme charakterisiert (Kapitel 4.1.). In einem weiteren Abschnitt wird dann beschrieben, inwiefern die Stimme eines Menschen als identitätsstiftendes Moment angesehen werden kann (Kapitel 4.2.). In einem letzten Abschnitt wird diese dann anhand eines Beispiels im Detail beschrieben (Kapitel 4.3.).
 

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