Kleist und der transzendentale Idealismus

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GRIN Verlag, 2009 - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1,8, Bayerische Julius-Maximilians-Universitat Wurzburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Heinrich von Kleist schreibt am 23. Marz 1801 an seine Schwester Ulrike von Kleist einen Brief, in dem er ihr berichtet, dass die Begegnung mit der Kant'schen Philosophie sein Lebensziel zerstort habe. [...] Sorgt die kritische Philosophie Kants und die daraus erfolgende Begrundung eines kritischen und transzendentalen Idealismus bei vielen Zeitgenossen zwar fur radikales Umdenken, doch keiner - von Fichte bis zu Schopenhauer - wird durch sie auf solche Art und Weise in seiner eigenen Personlichkeit und Lebensvorstellung erschuttert wie Heinrich von Kleist.3 Um die Reaktion Kleists auf die "neue" Philosophie nachvollziehen zu konnen, sollen zuerst seine Uberlegungen uber das Gluck und sein Lebensplan, aufgrund dessen er seinen Dienst im preuischen Militar kundigt, dargestellt werden. Im Anschluss an die Anschauungen des jungen Kleists werden die entscheidenden Momente des transzendentalen Idealismus aufzuweisen sein, um dann die fur den Ausbruch der Krise ausschlaggebenden Differenzen zwischen eben diesen und Kleists bisheriger Uberzeugung zu erarbeiten. Ihren Abschluss findet diese Arbeit in der Beobachtung der Spuren, die die "Kant-Krise" im weiteren Leben und Werk Kleists hinterlassen hat.
 

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