Kleists "Penthesilea" aus der Sicht Christa Wolfs und Jochen Schmidts: Ein Vergleich zweier unterschiedlicher Deutungen

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GRIN Verlag, Nov 7, 2011 - Literary Criticism - 14 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Weiterführendes Proseminar "Lessing, Schiller, Kleist: 3 Dramen, 3 Frauen", Sprache: Deutsch, Abstract: Penthesilea ist neben Familie Schroffstein das zweite Trauerspiel des deutschen Dramatikers, Dichters und Erzählers Heinrich von Kleist, dessen Publikationen zum Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Reihe kontroverser Diskussio-nen unter seinen Zeitgenossen auslöste. Das Drama thematisiert in insgesamt 24 Auftritten den antiken Stoff der Amazonenkönigin Penthesilea, ihrem Volk, den Amazonen, und dem Griechenhelden Achill sowie weiterer Griechen zur Zeit des Trojanischen Krieges. Eine den Gesetzen der Völker nach verbotene Liebe zwischen beiden führt während des Kriegs um Troja in einem Massaker zum Tod Achills durch die Hand Penthesileas. Der beschriebene Kannibalismus der Amazonenkönigin, als resultierende Handlung aus einer Situation heraus zwischen Liebe und Gesetzen, die diese Liebe verbieten, führt aufgrund seiner Grausamkeit zu allgemeiner Ablehnung des Stückes im 19. Jahrhunderts.
 

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