Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie

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GRIN Verlag, Feb 24, 2010 - Psychology - 21 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: 1, Universität Duisburg-Essen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie (Client-centered Therapy) wurde 1942 von dem amerikanischen Psychologen Carl Rogers begründet und theoretisch und praktisch u.a. von Bommert (1976), Pavel (1978) und dem Ehepaar Tausch (1979) weiterentwickelt.1 Das Hauptziel der klienten-zentrierten Therapie, die im deutschsprachigen Raum auch als personenzentrierte Psychotherapie bezeichnet wird, ist „die Förderung des gesunden psychischen Wachstums des Individuums."2 Der Ansatz, der der Humanistischen Psychologie zuzuordnen ist, geht davon aus, dass „allen Menschen das grundlegende Streben der menschlichen Natur nach Selbst-verwirklichung - nach der Verwirklichung des eigenen Potentials - gemeinsam ist"3. Hinzu kommt die Annahme, dass der Mensch von Natur aus gut ist, dieses positive Selbstbild jedoch durch negative Kritiken von au-ßen, z.B. durch fehlerhafte Lernmuster, gestört werden kann. Die Folgen können Angst und ein geringes Selbstwertgefühl sein. „Nach Rogers besteht die Aufgabe des Therapeuten darin, eine therapeutische Umgebung zu schaffen, die es dem Klienten gestattet, die Fähigkeit zur Selbstbewertung neu zu erwerben. Er lernt von neuem zu beurteilen, wie er sich am besten verhält, um die eigene Entwicklung und die Selbstverwirklichung zu fördern. [...] Es ist die grundlegende Strategie des Therapeuten, die Gefühle des Klienten anzuerkennen, anzunehmen und zu klären."4 Im Gegensatz zu an-deren Therapieformen, etwa der Psychoanalyse, in der der Therapeut interpretiert und mögliche Antworten bzw. Anweisungen gibt, ist er in der klientenzentrierten Therapie ‘nur’ ein unterstützender Zuhörer, der die Gefühle und Behauptungen des Klienten reflektiert und sie gelegentlich wiederholt.
 

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19 Thesen 3.1 Echtheit 3.2 Positive Wertschätzung 3.3 Einfühlendes Verstehen accurate empathic achtet den Klienten Akzeptierung Anpassung versus Fehlanpassung Antwortstile Äußerungen Auswertung durch Datenbanken Bedürfnisse Begegnungshaltung bestimmte Bezugsrahmen Carkhuff deutlich drei von Rogers Ehepaar Tausch Einstellung emotionale Lernprozesse Erfahrungen Experiencing und Focusing Familientherapie bei Sprach Gendlin Gespräch Gesprächspsychotherapeut Gesprächspsychotherapie geht Gesprächstherapie Gestik GRIN Verlag Hörstörungen Humanistischen Psychologie Individuum inneren Erleben Interaktion Jürgen Klienten als Person Klientenzentrierte Familientherapie Klientenzentrierte Gesprächsführung Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie Klientenzentrierte Psychotherapie Klientin KONGRUENZ kritisiert kümmerte laut Kriz laut Rogers Menschen Merkmals Echtheit Mimik Minsel muss negative Person des Klienten Persönlichkeitstheorie von Rogers Pfeiffer Phase Philip positive regard Praxisanleitung Probleme des Klienten Prozess Psychische Anpassung versus Psychoanalyse Psychotherapeutische Möglichkeit Sabine Weinberger Schneckenhaus Selbstverwirklichung Selbstwahrnehmung der Personen Sinne von Rogers Situation soll Stufe Tausch/Tausch Therapeut ist bemüht Therapeut zeigt therapeutische Beziehung Therapeutisches Verhalten Therapie unsere Verbalisierung emotionaler Erlebnisinhalte Verständnis Welt des Klienten Widerspruch zwischen Erleben Wolf-Rüdiger zeptierender Zimbardo

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