Klinisches Case Management:: Die Implementierung eines neuen operativen Steuerungsinstrumentes zwischen theoretischem Anspruch und praktischen Erfordernissen am Beispiel der individuellen Adaption des St. Anna Krankenhauses in Sulzbach-Rosenberg

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GRIN Verlag, Jun 30, 2011 - Business & Economics - 101 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1,1, Hamburger Fern-Hochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn es um generelle Lösungsansätze für die im Gesundheitssystem vermuteten Problemstellungen geht, wird vor allem der Terminus Case Management in aktuelle gesundheitspolitische Überlegungen immer wieder einbezogen. Der Sachverständigenrat für die Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen beispielsweise hält Case Management für ein sehr wichtiges Zukunftsinstrument. Dabei wird der Begriff Case Management inhaltlich keineswegs einheitlich ausgelegt. Die unterschiedlichen praktischen Anforderungen an das Instrument Case Management im deutschen Gesundheitswesen scheinen mit den Vorgaben der Theorie kaum in Einklang gebracht werden zu können. Um diesen Sachverhalt näher zu beleuchten, folgt die vorliegende Arbeit dem Case Management-Ansatz aus der Theorie in die Praxis. Der Autor wählt dafür ein deduktives Vorgehen vom Allgemeinen zum Speziellen: In einem theoretischen Teil wird zunächst generell auf das Konzept des Case Management-Modells eingegangen, bevor sich die Betrachtungsperspektive auf das Gesundheitswesen fokussiert. Die in diesem Bereich an das Instrument Case Management gerichteten Zielvorstellungen und Erwartungen werden in der Folge ebenso vorgestellt wie wichtige Definitionsversuche und Systematisierungsschemata aus der Fachliteratur. Im nächsten Schritt arbeitet der Autor die Besonderheiten und Rahmenbedingungen für den CM-Ansatz im Krankenhaussektor heraus. Ein kurzer Überblick zum aktuellen Entwicklungsstand des klinischen Case Managements in Deutschland bildet dann die Brücke zur Beschreibung eines konkreten Beispiels. Die praktische Anwendbarkeit von Case Management wird an der Implementierung des Instrumentes am St. Anna Krankenhaus in Sulzbach-Rosenberg aufgezeigt. Die Ausgangslage der Klinik, die Intention zur Einführung von Case Management, die Vorbereitungsphase und die konkrete Umsetzung werden dargestellt. Eine erste Zwischenbilanz geht sowohl auf die positiven Wirkungen von CM als auch auf die Probleme bei der Anwendung ein. Außerdem werden Empfehlungen zur Weiterentwicklung des konkreten CM-Ansatzes gegeben. Aus dem geschilderten Exempel heraus wird dann versucht, allgemeine Aussagen über Kongruenz bzw. Divergenz von Theorie und Praxis im Case Management zu treffen. Die Arbeit schließt mit einer persönlichen Stellungnahme des Autors zum Potenzial und zur Zukunft des Case Managements in den deutschen Krankenhäusern.
 

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