Knecht Ruprecht: BDSM zur Heiligen Nacht

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GiADA, Dec 15, 2015 - Fiction - 29 pages
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++++ ca. 20min. Sex to Go ++++ Bei den meisten BDSM Geschichten bekomme ich Kopfschmerzen, weil die Autoren neben ihren Protagonisten im Buch auch noch meine Intelligenz quälen. Aber Nicolas Scheerbarth schafft es, endlich eine SM Story elegant zu erzählen. Sein Geheimnis: Die Charaktere und ihre Gefühle sind so lebendig beschrieben, dass Porno auf einmal zur Literatur wird. Könnte man glatt im Deutschunterricht behandeln. Na ja, wenn es nicht gleich so starten würde: „»Bitte...tu mir weh!« stieß Orane heiser flüsternd hervor und streckte dem Mann ihre blanke Scham entgegen, soweit es die engen Fesseln erlaubten. Der Mann in der Kutte aus rauem, braunem Stoff ließ sich Zeit... Sorgsam maß er Entfernung und Winkel, damit die Rute an ihrem Ziel auch den gewünschten Schwung hatte. Spielerisch strich er Orane dabei mit den struppigen Reiserborsten über Bauch, Scham und Oberschenkel. Sie wand sich leicht und stöhnte in erwartungsvoller Vorfreude. Mehrmals veränderte er leicht seine Position. Die Schläge sollten schließlich richtig ins Ziel treffen. Sie wollte es. Und auch für ihn war das ein Moment äußerster Spannung. Erregend und geheimnisvoll. Einer jener kurzen Augenblicke, die das Spiel weit über den gewöhnlichen sexuellen Höhepunkt hinaus so reizvoll machten. Er sah, dass einer der dünnen Zweige sich in ihrer Spalte verfangen hatte...“ - Ab hier hörst Du entweder auf, oder kannst es nicht mehr aus den Händen legen, bis zum Ende des Buches. - GiADA

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About the author (2015)

„Dass ich irgendwann anfing, erotische Geschichten zu schreiben, war zunächst eine Art Selbstversuch.“ Geboren 1958, wuchs ich in einem lange Zeit fernsehlosen Haushalt auf und hatte daher ausgiebig Gelegenheit, meine Phantasie an Selbstzusammengereimtem zu schulen. Schreiben machte mir Freude, seit ich irgendwie in der Lage war, ein paar Sätze zu einem befriedigenden Ganzen zusammenzustoppeln, und ich erinnere mich, dass schon meine ersten Schreibversuche von einiger Länge waren. Später waren meine Aufsätze der Schrecken meines Deutschlehrers, und auch die Schülerzeitung blieb nicht verschont. Nach einem Germanistikstudium machte ich Schreiben schließlich zu meinem Beruf – widersinnigerweise in einer Form, bei der man vor allem fremden Gedanken eine Sprache verleiht, als Texter in der Werbung. Dass ich irgendwann anfing, erotische Geschichten zu schreiben, war zunächst eine Art Selbstversuch. Ich bekam von einer Bekannten zwei oder drei Geschichten zu lesen und wollte herausfinden, ob ich das auch könne – am besten so, dass es auch anderen Spaß macht. Kein Zufall dagegen ist der Name, den ich für diesen Autor fand: Paul Scheerbarth ist für mich einer der interessantesten vergessenen Autoren der deutschen Literatur, ein maßloser Fantast und genialer Erzähler, der im pulsierenden Berlin der Zeit vor dem 1. Weltkrieg lebte und arbeitete. Der Name Scheerbarth ist zugleich Hommage an den großen Fantasten und Selbstermunterung zu zügelloser Erzählfreude.

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