Komik im Tristan

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 1,3, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen (Deutsche Philologe), Veranstaltung: Hauptseminar, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: (....) Laut Susanne Schafer liegt der Grund fur das Misslingen bzw. Missverstehen von Komik im Fehlen der entsprechenden Konnotationen, also im weitesten Sinne eines Hintergrundwissens bzw. Wissenshintergrundes. Ihre Untersuchung zur Komik Komik in Kultur und Kontext" sollen auf eine Nutzbarmachung komischer Texte im Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht hinauslaufen, ihre Ergebnisse lassen sich je-doch teilweise auch fur unsere Zwecke - Auffinden und Analysieren komischer Stellen in einem mittelalterlichen Text - einsetzen. Schliesslich haben wir es auch hier mit unterschiedlichen kulturellen Kontexten, dem des Produzenten und dem des Rezipienten, zu tun. Sollte uns mittelalterliche Komik zum Lachen oder Schmunzeln bewegen, so haben wir es mit einem besonderen Phanomen zu tun: Komik, die uber kulturelle Grenzen hinweggeht, moglicherweise sogar zeitlos ist. An solchen Stellen lassen sich kulturubergreifende Mechanismen der Komik untersuchen, was moglicherweise zu stichhaltigeren Ergebnissen fuhrt als die Versuche, einen wie auch immer gearteten Korpus komischer Ausserungen des 19. und 20. Jahrhunderts auf Gemeinsamkeiten zu untersuchen. Dass das Komische Bestandteil jeder Kultur und wohl auch eine conditio humana ist, ist immerhin common sense. Eine kulturubergreifende Untersuchung dazu liegt meines Wissens nach nicht vor. Grundlegend fur Komik in der mittelalterlichen Epik scheint Karl Bertaus Aufsatz Tote Wit-ze bei Wolfram" zu sein. Auf der Grundlage von Freuds Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten" analysiert Bertau komische Stellen im Parzival auf deren Funktion und Wirkung. Bertaus Ansatz soll im Folgenden grundsatzlich ubernommen werden, wenn auch nach Lekture seines Essays feststeht, dass"

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