Komik in Der Kinderliteratur - Eine Betrachtung Des Komischen Im 'Struwwelpeter' und in 'Max und Moritz'

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GRIN Verlag, 2011 - 78 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Universitat Mannheim (Neuere Germanistik II), Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Wissenschaftliche Arbeit zur Zulassung zum ersten Staatsexamen uber die komischen und padagogischen Aspekte in der "Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann und "Max und Moritz" von Wilhelm Busch., Abstract: Sowohl Heinrich Hoffmanns Der Struwwelpeter als auch Buschs Bildergeschichte Max und Moritz zahlen seit ihrem Erscheinen im 19. Jahrhundert nicht nur in Deutschland zu den beliebtesten Kinderbuchern. Ihre Geschichten erscheinen heute um einiges bekannter als Faust oder andere Klassiker der deutschen Literatur und so lassen sich ihre Auflagen mittlerweile ebenso wenig zahlen wie ihre zahlreichen Parodien und Adaptionen. Eine solche Beliebtheit ruft ebenso viele Kritiker hervor, welche die dargestellten Grausamkeiten als padagogisch kontraproduktiv und gefahrlich verurteilen. Dies wirft schliesslich einige Fragen auf. Warum haben sich ausgerechnet diese beiden Werke etabliert und warum erfreuen sie auch heute noch Kinder, obwohl sie aus einer langst vergangen Zeit stammen? Neben der Tradiertheit mit der Kinderbucher von Generation zu Generation weitergegeben werden, kann ein wesentlicher Bestandteil der Antwort auf diese Fragen sicherlich die Komik bilden, die in jenen in Erscheinung tritt und die dargestellten Grausamkeiten in den Hintergrund rucken lasst. Gerade jungere Kinder, die in einer von Regeln bestimmten Welt leben, erfreuen sich an dem normverletzenden Verhalten der Protagonisten. Da jedoch angenommen werden muss, dass Kinder durch ihre unterschiedliche Erfahrungswelt auch eine unterschiedliche Auffassung vom Komischen haben, soll hier zunachst untersucht werden, wann Kinder etwas komisch finden. Desweiteren soll betrachtet werden wie dieses in den Bildergeschichten ubermittelt wird um den komischen Effekt auszulosen. Im Hinblick auf die bereits erwahnte Kritik stellt si
 

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