KommAustria Reloaded: Die neue Medienbehörde im Lichte des österreichischen Rundfunkregulierungsrechts

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GRIN Verlag, 2010 - 176 pages
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Masterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Note: 1, Universitat Wien, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Abschlussarbeit des Postgradualen Universitatslehrgangs fur Informationsrecht und Rechtsinformation, Abschluss mit LL.M., Abstract: Osterreich als Stiefkind" des europaischen Rundfunkrechts zu bezeichnen, das ware wohl doch etwas zu weit gegriffen. Aber als rundfunkrechtlicher Musterschuler ist die Alpenrepublik innerhalb der Europaischen Union auch nicht unbedingt bekannt. Lange Zeit hat sich der osterreichische Rundfunk in eine ganzlich andere Richtung bewegt als in den meisten anderen europaischen Landern. Das System des dualen Rundfunks, also des Nebeneinanders von offentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk, war in anderen EU-Landern bereits zu Beginn der 1990er Jahre etabliert, wahrend in Osterreich immer noch eine einzige offentlich-rechtliche Rundfunkanstalt existierte. Der ORF besass das staatliche Rundfunkmonopol. Aber dies sind alte Versaumnisse, die mittlerweile ausgeraumt wurden. Auch Osterreich hat Anfang der 1990er Jahre die gesetzliche Grundlage1 fur die Existenz eines binnenpluralistischen" regionalen Privatradios geschaffen, das Fernsehmonopol fiel 2001 mit dem Privatfernsehgesetz (jetzt AMD-G). Damals wurde zudem die Rundfunkregulierungsbehordenorganisation auf neue Beine gestellt. Zur gleichen Zeit wurde der ORF zu einer Stiftung sui generis umgewandelt und erhielt eine neue Organisation. Mittlerweile ist fast ein Jahrzehnt vergangen. Ein Jahrzehnt, in dem die privaten Rundfunkveranstalter und der ORF gelernt haben, miteinander umzugehen. Was hie und da schlechter und dann wieder besser funktioniert hat. Und es war ein Jahrzehnt, das vor allem durch die rasante technologische Entwicklung im Rundfunk- und Telekommunikationsbereich und mit der vollstandigen Digitalisierung des Fernsehsektors in Erinnerung bleiben wird. Das Internet ist mittlerweile ein unverzichtbarer Teil der Arbeit von Ru
 

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