Kommunale Öffentlichkeitsarbeit in der SBZ/DDR von 1945 bis 1989: Inhaltsanalytische Fallstudie am Beispiel Leipzigs

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GRIN Verlag, 2007 - 144 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 2,1, Universitat Leipzig (Institut fur Kommunikations- und Medienwissenschaft), 200 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Offentlichkeitsarbeit in der DDR - gab es das uberhaupt? Dieser Frage soll in der folgenden Magisterarbeit nachgegangen werden. Die anzutreffende Meinung, in einer Diktatur wie der DDR gab es keine Offentlichkeitsarbeit, weshalb sie haufig mit Agitation und Propaganda gleichgesetzt werde, soll widerlegt werden. Es geht zum einen darum darzustellen, wie Offentlichkeitsarbeit unter anderen politischen und rechtlichen Strukturen agiert bzw. agieren kann, und zum anderen, die kommunale Offentlichkeitsarbeit einer Kommune im Verlauf mehrerer Jahrzehnte zu beschreiben. Die Tatsache, dass alle Strukturen in der DDR, somit auch die kommunalen Verwaltungsstrukturen, dem Prinzip des demokratischen Zentralismus folgten, erschwert die Begriffsbestimmung und Charakterisierung der Offentlichkeitsarbeit. Nach der Darstellung von heutiger Offentlichkeitsarbeit sowie einem kurzen geschichtlichen Abriss folgen die Besonderheiten der kommunalen Offentlichkeitsarbeit in den 40 Jahren der DDR. Wichtig sind dabei die genauere Betrachtung der rechtlichen Stellung der Kommunen und die Rolle der Burger. Mit der Bedeutung der Medien und der Stellen fur Presse- und Offentlichkeitsarbeit wird der theoretische Teil abgeschlossen und der empirische Teil schliesst sich an. Die vorliegenden Daten - Material der kommunalen Pressestelle der Stadt Leipzig von 1945 bis 1989 - sind zwar nicht reprasentativ, spiegeln aber dennoch wichtige und markante Eigenschaften wider. Leitmotivisch sollen zuvor aufgestellte Thesen die Arbeit begleiten, theoretische Voruberlegungen bestatigen oder widerlegen. Mit dieser Arbeit wird versucht, die Offentlichkeitsarbeit in der DDR zum einen in das politische und gesellschaftliche System einzuord
 

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Contents

Inhaltsverzeichnis
1
Öffentlichkeitsarbeit in der DDR
12
Kommunale Öffentlichkeitsarbeit in der DDR
40
Kommunale Öffentlichkeitsarbeit in Leipzig von 1945 bis 1989
68
Zusammenfassung
115
Literaturverzeichnis
vii
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Page 9 - Den Gemeinden muß das Recht gewährleistet sein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln.
Page 51 - Die Produktionsweise des materiellen Lebens bedingt den sozialen, politischen und geistigen Lebensprozeß überhaupt. Es ist nicht das Bewußtsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewußtsein bestimmt.
Page 43 - Die sozialistischen Betriebe, Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände sind im Rahmen der zentralen staatlichen Leitung und Planung eigenverantwortliche Gemeinschaften, in denen die Bürger arbeiten und ihre gesellschaftlichen Verhältnisse gestalten.
Page 21 - Gewinnung politischer Bundesgenossen. Die Zeitung ist nicht nur ein kollektiver Propagandist und kollektiver Agitator, sondern auch ein kollektiver Organisator.
Page 47 - Gesetz über die , weitere Demokratisierung des Aufbaues und der Arbeitsweise der Staatlichen Organe in den Ländern der DDR
Page 28 - Die Deutsche Demokratische Republik ist ein sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern. Sie ist die politische Organisation der Werktätigen in Stadt und Land unter der Führung der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei.
Page xii - Gesetz über die örtlichen Volksvertretungen und ihre Organe in der Deutschen Demokratischen Republik vom 12.
Page 69 - Wahrhaftig du hast Recht! Mein Leipzig lob' ich mir! Es ist ein klein Paris, und bildet seine Leute.
Page 46 - Beschluß über die Erweiterung der Befugnisse der Minister, der Leiter der Hauptverwaltungen und der Werkleiter der Betriebe der zentralgeleiteten volkseigenen Industrie vom 8.

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