Kommunikation im Spiegel der Unternehmenskultur: Dialogisches Handeln und unternehmerische Zwecke

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Walter de Gruyter, Dec 19, 2008 - Language Arts & Disciplines - 216 pages

Die Bedeutung der Kommunikation rückt in Unternehmen immer stärker in den Blickpunkt. Ausgangspunkt der Studie war die Frage, wie sich kommunikativ-dialogische und ökonomische Ziele und Zwecke verbinden lassen. Dazu wurde das Modell des dialogischen Handlungsspiels nach Weigand mit einem Unternehmensmodell verbunden, in dem Strategien, Strukturen und Menschen als sich wechselseitig bedingende Konstituenten der Unternehmenskultur erscheinen. Die von der Autorin systematisierten dialogischen Handlungsspiele der Information, Argumentation, Planung, Anweisung, Motivation, Verhandlung, Erkundung, Überprüfung und Problemlösung weisen jeweils einen funktionalen Kern auf, der sie voneinander unterscheidet, der aber hinreichend allgemein ist, um eine Übertragung auf die Kommunikation in den unterschiedlichen Funktionsbereichen und auf allen Hierarchieebenen eines Unternehmens zu ermöglichen. Dies wurde anhand von vier authentischen Gesprächen belegt, die in zwei Unternehmen aufgezeichnet wurden. Bei der Realisierung der Handlungsspiele zeigte sich ein starker Einfluss unternehmenskultureller Variablen auf das Kommunikationsverhalten einzelner Mitarbeiter und Teams. Im Fazit wird noch einmal betont, dass kommunikative Kompetenz und ökonomische Kompetenz nicht voneinander getrennt werden dürfen, sondern beide in einem integrierten Zusammenhang zu betrachten sind.

 

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Contents

1 Einleitung
1
2 Forschungsüberblick
4
Das Modell des dialogischen Handlungsspiels
30
4 Theoretische Grundlegung der Kommunikation in Unternehmen
43
5 Kommunikative Praxis in Unternehmen
119
6 Schlussbemerkungen
193
Backmatter
196
Copyright

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Common terms and phrases

Ablauforganisation allerdings allgemeine Analyse andererseits Ansätze Anspruch Anweisungen Arbeit Aufgrund Äußerung beispielsweise Bereich Bereichsleiter bereits Besprechung betriebswirtschaftlichen deklarativen deutlich dialogische Interaktion dialogischen Handlungsspiels Dichotomie Dimension diskursanalytischen effektiv einerseits Empirie Entscheidungen entsprechende ersten Filialen Fokus Folgenden Formalziel Frage Führungskräfte Funktion funktionalen geht gemeinsam Geschäftsführer Ring Gespräch gilt Gleichwohl grundlegende Hafe Handlungen Handlungsspiel der Argumentation Handlungsspiel der Planung Handlungsspiele in Unternehmen Handlungsspiele vom Typ Herausforderung Hinblick Hunt Illokution impliziert individuelle Information Interessen jetzt Kapitel Kommunikation in Unternehmen Kommunikationspartner Kommunikationswissenschaft kommunikativen Handelns komplexe Handlungsspiele Komplexität konkreten konstitutiven Kontext Konversationsanalyse Konzept Kooperation linguistischen Management Maßnahmen Menschen Mitarbeiter Mitarbeitergespräche Modalverb möglich Motivation müssen Musteranalysen ökonomischen Organisation Performanz Personalpronomen Phänomen Position Prinzipien Produktmanager Prozess Rahmen Ratgeberliteratur Schick Sequenzen Situation Sitzung soll sowie soziale soziolinguistischen sprachlichen Sprechakt Sprecher stellt Strategien Strukturen theoretischen Überprüfung unserer Unternehmensführung Unternehmenskommunikation Unternehmenskultur unterschiedliche Verhandlung Verständigung Vertriebsleiter vielmehr Weigand weitere wesentliche Wirtschaft wirtschaftswissenschaftlichen Wissen Wissensanspruch wobei zentrale Ziele Zusammenhang Zweck

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